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Will Trump Nord Stream kaufen, um Europa mit Russland zu versöhnen? Für CDU-Kiesewetter ist klar: «Nord Stream kann nie Teil von Frieden sein»

Wollen Donald Trump oder US-Investoren die Nord-Stream-2-Pipeline kaufen? Laut einem Bericht der Bild und der Financial Times soll es seit Wochen Gespräche zwischen Vertretern Russlands und der USA über einen solchen Deal geben. Die deutsche Bundesregierung prüft derzeit mögliche Hebel, um eine Wiederaufnahme des Pipeline-Projekts zu verhindern.

MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE
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MONIKA SKOLIMOWSKA / KEYSTONE

Aus Regierungskreisen heisst es, die Gerüchte um einen Trump-Putin-Deal zur europäischen Gasversorgung kursieren schon länger. CDU-Aussenpolitiker Roderich Kiesewetter warnt, ein Verkauf von russischem Gas unter US-Label könnte die Verbindung zwischen Trump und dem Kreml symbolisch festigen. Er betont: «Nord Stream kann nie Teil von Frieden sein und wird Friedensverhandlungen auch nicht ermöglichen, eher im Gegenteil.»

Auch der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, soll laut Bild in die Verhandlungen involviert gewesen sein. Auf eine Anfrage der Zeitung reagierte er mit Spott und bezeichnete den Bericht als «Fake News».

Die deutsche Regierung hält laut Bundeswirtschaftsministerium an ihrer Linie fest: «Die Unabhängigkeit von russischem Gas ist für die Bundesregierung sicherheitspolitisch von strategischer Bedeutung und sie hält daran fest! Zudem ist die Pipeline Nord-Stream-2 nicht zertifiziert und damit auch rechtlich nicht zugelassen.»

Seit den Anschlägen auf Nord Stream im September 2022 sind drei der vier Röhren beschädigt.

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