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Will der Bauernpräsident das VBS ausmisten? Mitte-Politiker Markus Ritter macht sich bereits Gedanken, was er alles ändern muss

Nach zahlreichen Absagen scheint die Mitte doch noch geeignete Kandidaten für die Nachfolge von Bundesrätin Viola Amherd in ihren Reihen zu haben. Mit Markus Ritter überlegt sich nun einer der einflussreichsten Nationalräte eine Kandidatur, wie die Zeitungen von CH-Media am Mittwoch berichten.

© KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER
Markus Ritter, Praesident des Schweizer Bauernverbandes, aufgenommen an einer Medienkonferenz des St
© KEYSTONE / GIAN EHRENZELLER

Ritter ist vor allem bekannt als Präsident des Bauernverbands. In den letzten Jahren hat er eine referendumsfähige Kampagnenmaschine erschaffen, wie sie im bürgerlichen Lager ihresgleichen sucht. Bei den Linken ist Ritter deshalb längst zum Feindbild geworden – auch weil er sich erfolgreich gegen die Regulierungswut rot-grüner Beamten und NGOs zu wehren weiss.

Nun beschäftige er sich ernsthaft mit der Frage, ob er für den Bundesrat kandidieren soll. Es sei nicht einfach, in so kurzer Zeit einen so weitreichenden Entscheid zu treffen, sagte Ritter in den Berichten. Gleichzeitig sei die berechtigte Erwartung da, «dass die Mitte eine hervorragende Lösung» biete.

Ritter hat ein klassisches CVP-Profil. Er ist für mehr Schweiz und nicht für noch mehr EU. Er hat sich für höhere Armeeausgaben ausgesprochen, als die Amherd-Nachfolge noch in weiter Ferne lag. Laut CH-Media-Zeitungen mache er sich bereits Gedanken dazu, was er im freiwerdenden Verteidigungsdepartement (VBS) alles ändern müsste. Arbeit gäbe es dort genug.

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