Wermuths Anti-SVP-Logik: Wer fordert, dass Syrer in ihre Heimat zurückkehren sollen, ist für den SP-Chef beleidigt, «dass Putin in Syrien eine Niederlage einstecken musste»
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Wermuths Anti-SVP-Logik: Wer fordert, dass Syrer in ihre Heimat zurückkehren sollen, ist für den SP-Chef beleidigt, «dass Putin in Syrien eine Niederlage einstecken musste»

Millionen Syrer sind in den vergangenen Jahren vor dem Regime von Baschar al-Assad nach Europa geflohen – Zehntausende von ihnen in die Schweiz.

Nun ist der Diktator weg, das Land muss neu aufgebaut werden.

SVP-Präsident Marcel Dettling fordert nun, die Syrer sollten «subito» zurückkehren und mithelfen, den gebeutelten Staat wieder auf die Beine zu bringen.

© KEYSTONE / ANTHONY ANEX
Cedric Wermuth, Nationalrat AG und Co-Praesident SP Schweiz spricht waehrend einer Medienkonferenz der SP zur Vorstellung des Berichts ueber die Vorschlaege, der von Bundesraetin Karin Keller-Sutter eingesetzten Expertengruppe, bezueglich der Senkung der Ausgaben der Bundesverwaltung, am Donnerstag, 5
© KEYSTONE / ANTHONY ANEX

Man kann diese Haltung falsch finden – und sagen, es sei noch zu früh. Was aber nicht geht, ist die Reaktion von Cédric Wermuth.

Der SP-Co-Präsident meint: «Die SVP muss beleidigt sein, dass Putin in Syrien eine Niederlage einstecken musste».

Im Ernst?

Der Schweizer Steuerzahler gibt Milliarden Franken aus, um Migranten hier zu beherbergen. Wenn der Fluchtgrund wegfällt, muss es doch möglich sein, darüber zu diskutieren, ob und wann diese Menschen zurückkehren sollen.

Nach den Balkankriegen wurde dieser Zeitpunkt verpasst. Das Ergebnis ist bekannt.

Dass Wermuth diese legitime Debatte für billiges SVP-Bashing missbraucht, sagt viel über seinen politischen Stil aus.

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