Berlin
Als Kanzlerin Angela Merkel Ende Oktober 2021 ihren designierten Nachfolger und damaligen Finanzminister Olaf Scholz (SPD) gewissermassen zur Einführung in die Liga der internationalen Regenten zum Gipfel der «Grossen 20» (G-20) nach Rom mitnahm, sollte es am Abend ein Hintergrundtreffen mit dem absehbar nächsten Bundeskanzler im noblen «Hotel de Russie» geben. Eine muntere Journalistenschar hatte sich bereits plaudernd in einem Kellergemach eingefunden. Man plauderte, sprach Getränken zu oder hielt pikante Häppchen in der Hand. Nur Scholz liess auf sich warten. Bis sich einer der Kollegen umdrehte. Scholz (1,70 Meter Körpergrösse) war längst im Raum, stand mit schmalem Lä ...