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«Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht»: Gebührenfinanzierter Jubel über Mord an Charlie Kirk

Der kaltblütige Mord am konservativen Debattierkünstler und Urdemokraten Charlie Kirk lässt deutsche Meinungsmacher jubeln. «Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht», schreibt der von Gebührengeldern lebende ZDF-Drehbuchautor Mario Sixtus.

Das Zitat erinnert an die Äusserung eines Kollegen von ihn: Es sei «fantastisch, wenn Faschisten sterben», meinte nach beinahe tödlichen Schüssen auf US-Präsident Donald Trump El Hotzo alias Sebastian Hotz, RBB-Moderator und ehemaliger Stichwortgeber von ZDF-Aushängeschild Jan Böhmermann. Erst im Juli hatte das Amtsgericht Berlin ihn für diese Aussage freigesprochen, es handle sich um Satire. Jetzt legt der lustige Mann nach: Er postete kurz nach der Meldung über die Ermordung Kirks das Bild eines Affen namens «Charly» und setzte höhnisch hinzu: «RIP», ruhe in Frieden.

«Wenn Faschisten sterben, jammern Demokraten nicht»: Gebührenfinanzierter Jubel über Mord an Charlie Kirk

Bei solch öffentlich-rechtlich gesponserten Vorbildern will auch die Linksjugend Hannover nicht zurückstehen. «Mit einem gezielten Schuss in Kirks Hals wurde das Ende seiner rechtsradikalen, menschenverachtenden und ausbeuterischen Politik besiegelt», postete die Jugendorganisation der Linken. International werde getrauert, doch das sei ein «fataler Fehler». Und weiter: «Blutige und rechte Politik führt zu blutigen Patronen.»

Landessprecherin der Linksjugend in Niedersachsen war noch bis 2019 eine gewisse Heidi Reichinnek, Fraktionsvorsitzende der Linken im Bundestag, die eben erst hatte verlauten lassen: «Das in der DDR war kein Sozialismus.» Klar, dafür sind der gewählte amerikanische Präsident und konservative Demokraten wie Charlie Kirk «Faschisten».

Solche Begriffsverdrehungen kann man nicht als politfolkloristische Originalität abtun, sie sind Ausdruck einer komplett verschobenen Realitätswahrnehmung, aus der keine vernünftige Politik entstehen kann. Wie sagte schon Konfuzius: Wenn die Begriffe nicht mehr stimmen, dann stimmt nichts mehr im Staat.

Und siehe da: Auch Reichinneks Kommunikationschef Felix S. Schulz, ein Profi also, kein Kind, meldete sich in den sozialen Medien zu Wort. «Oh no! Anyway», fiel ihm zum Attentat ein. Später löschte er den Beitrag. Er sei von «Rechtsradikalen» in einen Kontext gesetzt worden, den es so nie gegeben habe. Die bösen Rechten! Jetzt sind sie also auch noch für die Entgleisungen der Linken schuld. So, wie Kirk selber schuld ist, dass er umgebracht wurde.

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