Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

«Wenn dieses Instrument Arbeitsplätze kostet, ist das inakzeptabel»: Merz kritisiert EU-Emissionshandel

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
«Wenn dieses Instrument Arbeitsplätze kostet, ist das inakzeptabel»: Merz kritisiert EU-Emissionshandel
«Wenn dieses Instrument Arbeitsplätze kostet, ist das inakzeptabel»: Merz kritisiert EU-Emissionshandel
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Bundeskanzler Friedrich Merz sorgt mit einer Abkehr von bisherigen klimapolitischen Dogmen für Aufsehen. Beim «European Industry Summit» im belgischen Antwerpen stellte der Kanzler das zentrale Instrument der europäischen Klimapolitik, den CO2-Preis für die Industrie (ETS), in Frage. Merz bezeichnete das Emissionshandelssystem als den «Elefanten im Raum» und warnte: «Wenn dieses Instrument uns unsere Industrie kostet, wenn es unsere Arbeitsplätze kostet, dann ist das inakzeptabel.» Dies berichtet das Nachrichtenportal Nius.

Kay Nietfeld/DPA/Keystone
Bundeskanzler Friedrich Merz.
Kay Nietfeld/DPA/Keystone

Die Kritik des Kanzlers zielt auf die schwindende Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie gegenüber der Konkurrenz aus den USA und Fernost ab. Laut Merz war das System ursprünglich dafür konzipiert, Unternehmen den Übergang zu CO2-freien Produktionslinien zu ermöglichen, statt lediglich neue Staatseinnahmen zu generieren. Angesichts der schwächelnden Wirtschaft und rückläufiger Produktionszahlen, insbesondere in Deutschland, forderte er eine offene Debatte über eine grundlegende Überarbeitung oder zumindest eine Verschiebung des Instruments.

Ein Vorbild für ein solches Moratorium sieht Merz beim CO2-Preis für Verbraucher (ETS 2). Dessen Einführung für die Bereiche Gebäude und Verkehr war auf europäischer Ebene – massgeblich auf Druck osteuropäischer Staaten – bereits um ein Jahr verschoben worden. In Deutschland wird eine nationale Variante dieses Preises bereits seit 2021 erhoben, was die Treibstoffpreise derzeit mit bis zu 20 Cent pro Liter belastet.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.