MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
Die Bundesregierung muss bis 2029 mit deutlich weniger Steuereinnahmen rechnen als bislang angenommen. Das geht aus der neuen Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung hervor.
Für den Bund ergeben sich laut der aktuellen Schätzung Mindereinnahmen von 33,3 Milliarden Euro gegenüber der Herbstprognose. Insgesamt fehlen dem Staat – also Bund, Ländern und Kommunen – in den Jahren 2025 bis 2029 rund 81,2 Milliarden Euro.
Besonders betroffen ist der Bundeshaushalt 2026 mit einem prognostizierten Minus von 10,2 Milliarden Euro. Für 2025 wird ein Rückgang um 600 Millionen Euro erwartet.