Es ist eine ziemlich alte Diskussion – brandbeschleunigt durch ein Format, das sich in demokratisch aufrührerischer Tradition «Manifest» nennt: «für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland». Der Begriff «Manifest» passt nicht in die Welt viraler Blitzbotschaften und ist deshalb satisfaktionsfähig und ausreichend staatstragend in einem Apparat aus mehr als zwanzig Fernseh- und rund siebzig Radiosendern. Der spielt unzählige Programme aus, aber gibt der Politik mit internen Räten, Ausschüssen und Arbeitsgruppen sowie externen Einflüsterern ein mindestens so grosses Gewicht wie dem Journalismus mit offenen Fragen und unbeirrbaren Redaktionen.
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