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Weisse Frau begrabscht Jungen mit Behinderung: So verteidigt die Stadt Büren die Freibad-Kampagne «Stopp! Grabschen verboten»

Ein Plakatmotiv aus der ostwestfälischen Stadt Büren sorgt derzeit für heftige Debatten in Deutschland. Es zeigt eine rothaarige weisse Frau, die einem dunkelhäutigen Jungen mit Behinderung im Freibad an den Po fasst. Daneben steht in grossen Lettern: «Stopp! Grabschen verboten!» Während Kritiker der Stadt Rassismus und Stereotypisierung vorwerfen, verteidigt Büren nun das Motiv als Teil einer breitangelegten Jugendschutz-Initiative, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet.

Weisse Frau begrabscht Jungen mit Behinderung: So verteidigt die Stadt Büren die Freibad-Kampagne «Stopp! Grabschen verboten»

Die Kampagne «Sommer ‒ Sonne ‒ Sicherheit» läuft bereits seit Mai. Ziel sei es, Kinder und Jugendliche besser vor sexuellen Übergriffen zu schützen. Mit dem Codewort «Tiki» sollen sie auf sich aufmerksam machen können, wenn sie sich bedrängt oder unwohl fühlen.

Die Stadt erklärt, man habe bewusst auf eine Vielzahl von Plakatmotiven gesetzt, um Vielfalt sichtbar zu machen und Stereotype zu vermeiden. «Es war niemals unsere Intention, Menschen zu diskriminieren oder Schuld umzudeuten», sagte Bürgermeister Burkhard Schwuchow (CDU). Man nehme die Kritik aber zum Anlass für eine «selbstkritische Reflexion».

Hintergrund der Aktion sind nicht zuletzt aktuelle Vorfälle: Im hessischen Gelnhausen etwa laufen Ermittlungen gegen vier Tatverdächtige nach mutmasslichen Übergriffen in einem Schwimmbad. Laut Bundeskriminalamt gab es 2024 insgesamt 423 Anzeigen wegen sexueller Übergriffe in Schwimmbädern und an Badestellen. 365 von 367 Tatverdächtigen waren männlich, rund zwei Drittel besassen keine deutsche Staatsbürgerschaft.

Das Projekt aus Büren wurde mit Beratungsstellen und Jugendvertretern erarbeitet. Ziel sei es, ein niederschwelliges Instrument für den Kinderschutz zu etablieren – unabhängig von konkreten Vorfällen.

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