Weinerlicher Auftritt von Cédric Wermuth. Der SP-Präsident wollte am Freitag in der «Arena» nach dem Attentat auf den US-amerikanischen Bürgerrechtler Charlie Kirk nicht mehr mit Michael Graber diskutieren.
Grund dafür waren die Ausführungen des SVP-Nationalrats, der Wermuth unter anderem vorwarf, den Mord an Kirk zu relativieren. Wermuth wehrt sich dagegen, aus Kirk einen «Säulenheiligen» der freien Meinungsäusserung zu machen. In den Augen Wermuths ist Kirk ein Faschist.
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Auch Kirks Mörder teilte diese Ansicht. «Hey Faschist! Fang!», schrieb er auf eine Patrone, die Kirk gelten sollte. Graber legte in der Sendung diese ideologischen Verbindungen zwischen dem Attentäter und der hiesigen Linken offen.
Am Montag wird die Analyse des SVP-Nationalrats von einer SRF-Recherche bestätigt. Der Nachrichtendienst des Bundes (NDB) stufe die linksextreme Bedrohung als «erhöht» ein, sei aber nicht in der Lage, diese ausreichend abzuwehren.
Demnach soll es beim NDB Beisshemmungen geben, wenn es um linke Gewalt geht. Die Führungskultur beim NDB führe dazu, dass das Personal bei der Bekämpfung der linksextremen Bedrohung «übervorsichtig» sei, heisst es im Bericht von SRF.