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Weidels Besuch bei Orbán gibt ihrem Wahlkampf internationalen Glanz. Aber sie verfolgt auch ein anderes Ziel

Für jeden Wahlkämpfer ist internationales Parkett Gold wert. Darum drängeln sich Amtsinhaber um Termine mit Präsidenten und Premiers, Herausforderer suchen ein Selfie am Rande einer Tagung.

Es war daher sinnvoll, dass AfD-Kanzlerkandidatin Alice Weidel Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán besuchte. Vom europäischen Mainstream wird er zwar geschnitten, aber unter Wählern der Alternative ist er ein Held. Weshalb die Visite sich nicht unbedingt auf dem Stimmenkonto der AfD niederschlagen wird.

HUNGARIAN PM'S PRESS OFFICE/VIVI / KEYSTONE
epa11890135 A handout photo made available by the Hungarian PM's Press Office, shows Hungarian Prime Minister and leader of the ruling Fidesz party Viktor Orban welcoming co-chair and chancellor-designate of the Alternative for Germany (AfD) party Alice Weidel at the government headquarters in Budapest, Hungary, 12 February 2025
HUNGARIAN PM'S PRESS OFFICE/VIVI / KEYSTONE

Aber Weidel verfolgte ein wichtigeres Ziel. Ihre Partei wird von rechts-konservativen Parteien geschnitten. Marine Le Pen, Giorgia Meloni – sie fassen die AfD mit spitzen Fingern an, schliessen sie aus ihrer Familie der europäischen Patrioten aus.

Zu verdanken hat sie dies dem eitlen Selbstdarsteller Maximilian Krah, einst Spitzenkandidat für die Europawahl. Der meinte, dass es in der SS auch gute Äpfel gegeben habe. Da gingen in Rom, Paris und Warschau die Schotten runter.

Orbáns Fidesz-Partei hat eine wichtige Stimme bei den Patrioten, und Weidel hofft, dass er die Blockade aufbricht.

Zu wünschen wäre es. Angesichts der Herausforderungen, vor denen Europa steht, brauchen die Patrioten einen starken deutschen Partner.

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