Elon Musk, Besitzer und König von X, hat einen Post weitergeleitet und mit einem «Wow» kommentiert, der es in sich hat. Er listet die OECD-Mitgliedstaaten mit dem höchsten Ausländeranteil auf, jeweils in den Jahren 1990, 2010 und 2024. An der Spitze steht aktuell die Schweiz, mit einem Anteil von über 31 Prozent, gefolgt von Australien und Neuseeland.
Die Schweiz hat damit gemäss dieser Tabelle beispielsweise einen fast doppelt so hohen Ausländeranteil wie die ehemaligen Kolonialmächte Niederlande und Grossbritannien.
Der Account-Inhaber, der das Ranking gepostet hat, schrieb dazu nur zwei Wörter: «Civilizational suicide», kultureller Selbstmord.
Das kann man so sehen, auch wenn man etwa die auf Rekordtief gefallenen Geburtenraten der Frauen in der Schweiz mit in den Blick nimmt. Aber auch wenn man nicht so weit gehen mag und die Rede von einem «kulturellen Selbstmord» übertrieben findet, bleibt die Tatsache doch bemerkenswert, dass die Eidgenossenschaft zu den am stärksten von Migration betroffenen Ländern der Welt gehört.
In den USA, selbst ein Einwanderungsland, registriert auch die Regierung Trump die europäische Nonchalance im Umgang mit der Massenzuwanderung zunehmend mit Unverständnis. Sie kehrt den Spiess um und spricht von einer Gefährdung der Grund- und Menschenrechte durch übermässige, masslose Migration. Ein interessanter Gedanke.