Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Wegen Volksverhetzung: Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Julian Reichelt

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Wegen Volksverhetzung: Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Julian Reichelt
Wegen Volksverhetzung: Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt auch gegen Julian Reichelt
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Die Berliner Staatsanwaltschaft ermittelt wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen den früheren Bild-Chefredakteur und heutigen Chef des Nachrichtenportals Nius, Julian Reichelt. Auslöser ist ein Tweet vom April, in dem Reichelt behauptete, die Polizei werde «unterwandert» und in zehn Jahren «arabisch dominiert» sein, berichtet die Welt.

FRIEDEMANN VOGEL / KEYSTONE
epa09530459 (FILE) - Editor-in-chief of BILD Julian Reichelt attends the SPOBIS 2020 at CCD Congress Center in Duesseldorf, Germany, 30 January 2020 (reissued 18 October 2021)
FRIEDEMANN VOGEL / KEYSTONE

Laut einem Sprecher der Staatsanwaltschaft Berlin hat Reichelt den Tweet tatsächlich selbst veröffentlicht, die Ermittlungen dauerten noch an. Eine Hausdurchsuchung habe es – anders als im Fall des Publizisten Norbert Bolz – bislang nicht gegeben. Reichelts Beitrag lasse «wenig Raum für Missverständnisse», schreibt die Welt unter Berufung auf Justizkreise.

Reichelt verteidigte seine Aussage: «Genau das ist meine Meinung. Als Journalist, der aufmerksam die Nachrichten aus der organisierten Kriminalität verfolgt und auch selbst recherchiert, indem ich zum Beispiel mit Polizisten, aber auch mit prominenten Mitgliedern von Grossfamilien spreche, bin ich absolut überzeugt davon, dass genau das passieren wird – und man es bereits schon erkennen kann.»

Das Strafmass für Volksverhetzung ergebe sich aus Paragraf 130 StGB, so die Welt. Strafbar macht sich, wer etwa «Teile der Bevölkerung beschimpft, böswillig verächtlich macht oder verleumdet».

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.