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Wegen Ukraine-Flüchtlingen und neuer Gesetze: Deutschlands Ausländerbehörden am Anschlag

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Wegen Ukraine-Flüchtlingen und neuer Gesetze: Deutschlands Ausländerbehörden am Anschlag
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Die deutschen Kommunen geraten wegen steigender Flüchtlingszahlen aus der Ukraine und wachsender gesetzlicher Anforderungen zunehmend unter Druck, berichtet der Sender N-TV. Der Deutsche Städtetag warnt vor einer anhaltend «angespannten» Lage bei der Unterbringung Geflüchteter und einer Überforderung der Ausländerbehörden.

Zwar seien die Neuzugänge geringer als in den Vorjahren, doch die Zahl junger Männer aus der Ukraine steige erneut – auch wegen einer Gesetzesänderung in Kiew, die die Ausreise Wehrpflichtiger erleichtert habe. Der Migrationsforscher Franck Düvell sieht einen Zusammenhang mit dem ukrainischen Wehrdienstrecht: «Viele von ihnen waren nur zwischenzeitlich in der EU, etwa für einen Familienbesuch», sagt er N-TV.

PATRICK PLEUL / KEYSTONE
Wegen Ukraine-Flüchtlingen und neuer Gesetze: Deutschlands Ausländerbehörden am Anschlag
PATRICK PLEUL / KEYSTONE

Eine bundesweite Umfrage der Universität Hildesheim unter fast 900 Kommunen ergab: Nur noch 11 Prozent befinden sich im «Notfallmodus», doch mehr als 70 Prozent sprechen weiterhin von einer «herausfordernden» Lage. Die Integration und Betreuung bereits aufgenommener Menschen bleibe für die Städte eine Daueraufgabe.

Besonders dramatisch ist die Situation in den Ausländerbehörden. Dort sehen sich laut Deutschem Städtetag fast 50 Prozent der Ämter im Krisenbetrieb.

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