Die österreichischen Grünen haben ein Einreiseverbot für Elon Musk gefordert. Hintergrund ist eine Geste des Tesla-Chefs bei der Amtseinführung von US-Präsident Donald Trump, die von den Grünen als «mutmasslicher Hitlergruss» interpretiert wurde, schreibt die Junge Freiheit. Lukas Hammer, Sprecher für Rechtsextremismus der Partei, erklärte: «Elon Musk hat den Bogen überspannt.» Diese Aktion sei weder mit den österreichischen noch mit den europäischen Werten vereinbar.
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Obwohl Musk keine Reisen nach Österreich geplant hat, drängen die Grünen auf eine politische Reaktion und fordern das Innen- und das Aussenministerium auf, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen. Österreich habe als Geburtsland Adolf Hitlers eine besondere Verantwortung, ein klares Zeichen gegen Rechtsextremismus zu setzen, argumentiert die Partei.
Die Kritik an Musks angeblichem Verhalten erfolgt vor dem Hintergrund seiner politischen Einmischungen in die Politik. Vertreter anderer Gruppen, darunter die Jüdische Rundschau, äusserten jedoch Zweifel an der Interpretation der Geste und bezeichnen die Anschuldigungen als übertrieben. Die Weltwoche befasste sich ebenfalls mit dem Thema.
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