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Die zyprische EU-Rats-Präsidentschaft verschiebt wegen der Krise im Nahen Osten alle für März geplanten EU-Treffen auf der Insel oder verlegt sie ins Internet. Das bestätigten zwei zyprische Regierungsvertreter dem Portal Politico.
Demnach sollen Treffen auf Ministerebene auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Sitzungen von Fachbeamten und Experten werden stattdessen per Videokonferenz abgehalten. Grund seien massive Störungen im Flugverkehr in der Region. «Aufgrund der Entwicklungen in der Region gab es Schwierigkeiten oder Streichungen bei Flügen – nicht nur nach Zypern, sondern auch in andere Länder der Region. Deshalb mussten wir flexibel reagieren», erklärte ein Vertreter der Präsidentschaft.
Zypern hat seit Januar die halbjährliche Präsidentschaft im Rat der Europäischen Union inne. Für das Land ist es erst das zweite Mal seit seinem EU-Beitritt im Jahr 2004, dass es den Vorsitz innehat.