Der FC Zürich geht juristisch gegen SVP-Nationalrat Thomas Matter vor. Nachdem dieser dem Klub in einem Video Diskriminierung von Schweizer Spielern im Nachwuchsbereich vorgeworfen hatte, kündigte der FCZ eine Strafanzeige an. Es dürfte sich laut Angaben des Klubs um den Vorwurf der üblen Nachrede handeln.
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«Die Vorwürfe von Thomas Matter sind haltlos», erklärte der Verein auf Anfrage des Blick. Man beurteile die Academy-Spieler ausschliesslich nach fussballerischen Kriterien – unabhängig von ihrer Herkunft. Dass Matter seine «politischen Botschaften auf dem Rücken des FC Zürich austrägt», sei stossend.
Auslöser war die sportliche Nichtberücksichtigung und Mobbing eines Schweizer in einem FCZ-Junionrenteam. Der 59-jährige Politiker hatte daraufhin in einem Video behauptet, Schweizer Nachwuchsspieler würden beim FCZ benachteiligt und gemobbt.