Die Schlagworte fliegen wie Fäuste hin und her. Der «neue Sheriff» Donald Trump nennt den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj einen «Diktator ohne Wahlen» – und schon wieder ist es ihm gelungen, mit einer gezielten Provokation die halbe Welt in Aufruhr zu versetzen. Während der tatsächlich nicht wiedergewählte, mit Kriegsrecht regierende Selenskyj es vorzieht, sich auf die Zunge zu beissen und nicht alle Verbindungen nach Washington zu kappen, stellen sich seine deutschen Partner schützend vor ihn. Es sei «falsch und gefährlich, Präsident Selenskyj die demokratische Legitimation abzusprechen», meint SPD-Kanzler Olaf Scholz. Aussenministerin Annalena Baerbock findet T ...