Harald Martenstein traf in seiner Hamburger Rede einen Punkt der Wahrheit: Er zeigte, dass die Gegner der AfD, die diese völlig demokratische Partei verbieten wollen, ihrerseits selbst genau das tun, was sie der AfD fälschlicherweise vorwerfen, nämlich Demokratie und Grundgesetz mit Füssen treten, indem sie eine legale und legitime Partei mit legalen und legitimen politischen Zielen aus Macht- und Konkurrenzgründen mit unfairen Mitteln aus dem Rennen nehmen wollen.
Was Martenstein dabei nicht ausführte: Auch die politischen Inhalte der AfD sind keineswegs abwegig und schon gar nicht verfassungsfeindlich. Die AfD ist weit und breit die einzige Partei in Deutschland, die ernsthaft die brennendsten Probleme der Republik anpacken will:
- die ausser Kontrolle geratene Migration,
- die damit verbundene Ausländerkriminalität,
- die bürokratische Überregulierung, die die Wirtschaft erdrückt,
- die durch eine ideologische Energie- und Klimapolitik in nicht mehr konkurrenzfähige Höhen geschossenen Energiepreise,
- die astronomische Staatsverschuldung,
- eine moralistisch aufgeblasene Aussenpolitik, die – Beispiel Ukraine – teuer und gefährlich ist,
- ein Zensur- und Überwachungsregime, das den Kern der Demokratie, die freie Rede und den Wettstreit der Ideen und Meinungen, immer mehr einschränkt.
Die Liste liesse sich leicht verlängern. Sie legt nahe, dass es die AfD auch aus inhaltlichen Gründen dringend braucht, damit diese Bundesrepublik nicht (noch mehr) vor die Hunde geht.