Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Was ist die grösste Gefahr für Weihnachtsmärkte? «Grauhaarige ältere deutsche Herren», meint ein deutscher Sicherheitsexperte

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Was ist die grösste Gefahr für Weihnachtsmärkte? «Grauhaarige ältere deutsche Herren», meint ein deutscher Sicherheitsexperte
Was ist die grösste Gefahr für Weihnachtsmärkte? «Grauhaarige ältere deutsche Herren», meint ein deutscher Sicherheitsexperte
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nicht Extremisten sind die grösste Bedrohung an Weihnachtsmärkten, sondern «grauhaarige ältere deutsche Herren». Dieser Ansicht ist Veranstaltungssicherheits-Experte Staphan Trogus, wie er im Gespräch mit dem Tagesspiegel sagt. Die grössere Gefahr im Alltag gehe nicht von terroristischen Anschlägen aus, sondern von Autofahrern, die Absperrungen ignorieren. «Meistens handelt es sich dabei um grauhaarige ältere deutsche Herren, die zeitweilige Sperrungen einfach missachten.» Von ihnen gingen «die weitaus grösseren Risiken» aus. Der Begriff «Islamismus» wird in dem Interview kein einziges Mal erwähnt, berichtet das Portal Apollo News.

SINA SCHULDT / KEYSTONE
Was ist die grösste Gefahr für Weihnachtsmärkte? «Grauhaarige ältere deutsche Herren», meint ein deutscher Sicherheitsexperte
SINA SCHULDT / KEYSTONE

Angesichts der wachsenden Besorgnis – laut YouGov-Umfrage machen sich 62 Prozent der Deutschen Sorgen um die Sicherheit von Weihnachtsmärkten – erhöhen viele Städte ihre Budgets erheblich. In Köln belaufen sich die Massnahmen auf über eine Million Euro. In Halle werden Zugangsschleusen eingerichtet, Berlin schliesst kleinste Lücken am Breitscheidplatz, Quedlinburg verstärkt die Zufahrtskontrollen. Overath sagte den Weihnachtsmarkt komplett ab – die Auflagen seien finanziell nicht mehr tragbar.

Trogus relativiert: Die Wahrscheinlichkeit, Opfer eines Angriffs auf einem Weihnachtsmarkt zu werden, sei «unglaublich gering». Zwar könnten technische Schutzsysteme wie Poller Fahrzeuge bis zu 7,5 Tonnen aufhalten, bei schwereren Lastwagen müssten jedoch Innenstädte massiv umgebaut werden. Auch private Sicherheitsdienste könnten einen bewaffneten Täter kaum stoppen. Hoffnung setzt Trogus auf KI-gestützte Videoüberwachung nach europäischem Datenschutzstandard. In Mannheim habe ein Pilotprojekt geholfen, auffälliges Verhalten frühzeitig zu erkennen.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.