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Wahlpanne in Nordrhein-Westfalen: FDP holte angeblich 70 Stimmen, die AfD nur 14 – tatsächlich war das Resultat umgekehrt

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Wahlpanne in Nordrhein-Westfalen: FDP holte angeblich 70 Stimmen, die AfD nur 14 – tatsächlich war das Resultat umgekehrt
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In einem Wahllokal der nordrhein-westfälischen Gemeinde Neunkirchen-Seelscheid sind bei der Kommunalwahl gravierende Fehler bei der Stimmenauszählung aufgedeckt worden. Wie der WDR berichtet, wurden im Stimmbezirk Wahnbach versehentlich die Stimmen von AfD und FDP vertauscht. Eine Neuauszählung der 382 Stimmzettel brachte den Irrtum ans Licht.

HEIKO REBSCH / KEYSTONE
Wahlpanne in Nordrhein-Westfalen: FDP holte angeblich 70 Stimmen, die AfD nur 14 – tatsächlich war das Resultat umgekehrt
HEIKO REBSCH / KEYSTONE

Zunächst war die FDP mit 70 Stimmen deutlich vor der AfD mit nur 14 Stimmen gelistet. Die Unstimmigkeit rief lokale AfD-Vertreter auf den Plan, die eine Überprüfung veranlassten. Das neue Ergebnis korrigiert das Verhältnis: Tatsächlich erhielt die AfD 70 Stimmen, die FDP lediglich 14.

Die Stadtverwaltung bestätigte die Korrektur. Auswirkungen auf die Sitzverteilung im Gemeinderat hat die Panne nicht: Die AfD bleibt bei sechs Sitzen, die FDP bei zwei. Betroffen war ausschliesslich die Gemeinderatswahl – nicht jedoch die Wahl des Bürgermeisters, Kreistags oder Landrats.

Der Fall in Wahnbach ist nicht der einzige Vorfall dieser Art. Auch in Mülheim an der Ruhr kam es zu einem ähnlichen Fehler – dort wurden Stimmen zwischen SPD und CDU vertauscht, mit deutlich grösseren Konsequenzen: Die zunächst unterlegene CDU behielt das Amt des Oberbürgermeisters, die SPD-Kandidatin forderte eine Neuauszählung.

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