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Wahlen in Baden-Württemberg: Ein Denkzettel für die regierende Elite

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Wahlen in Baden-Württemberg: Ein Denkzettel für die regierende Elite
Wahlen in Baden-Württemberg: Ein Denkzettel für die regierende Elite
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Na und? Wozu die Aufregung? Was hat sich nach den Wahlen in Baden-Württemberg geändert? Eigentlich nichts. Grün-Schwarz hat die letzten fünfzehn Jahre regiert, Grün-Schwarz wird weiter regieren. Und das zum Sozialfall herabgesunkene Vorzeige-Ländle weiter herunterwirtschaften.

Doch blickt man genauer hin, war der Wahltag ein Fanal für alle Parteien. So wie bisher, das hat der Wähler ihnen gezeigt, kann es nicht weitergehen.

BERND WEISSBROD / KEYSTONE
Wahlen in Baden-Württemberg: Ein Denkzettel für die regierende Elite
BERND WEISSBROD / KEYSTONE

Die Grünen werden merken, dass sie nur dann Wahlen gewinnen, wenn sie nicht mehr grün sind. Ihr erfolgreicher Spitzenkandidat Cem Özdemir tat alles, seine grüne Herkunft zu verstecken.

Daseinszweck der CDU ist die Macht. Mit Friedrich Merz hat sie sie in Berlin errungen, jetzt sieht sie, wie sie ihr wegen Friedrich Merz entgleitet. Der Kanzler weiss, wie grausam die CDU mit glücklosen Vorsitzenden umspringt.

Die AfD siegt und siegt – und siegt sich zu Tode. Ihre Stimmen in einem westdeutschen Bundesland zu verdoppeln, ist phänomenal. Doch es bringt der Partei keine Machtoption. Sie muss sich überlegen, wie sie andere Wählerschichten erreicht.

Bei der SPD sollte die Erkenntnis dämmern, dass man sie nicht mehr braucht. Noch nie musste die Traditionspartei vor der 5-Prozent-Hürde zittern. Wahrscheinlich wird sie sich nun ein linkes Profil geben – und noch schneller in den Abgrund stürzen. Denn auch links gilt: Die Leute wählen das Original, nicht die Kopie.

Ein kleines, stilles Totenglöckchen kann man zum Schluss für die Liberalen läuten. Wenn es die FDP nicht mal in ihrem Stammland ins Parlament schafft, dann ist sie überall überflüssig.

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