Die Hamas hat angekündigt, binnen 72 Stunden 20 lebende israelische Geiseln sowie 27 Leichname an das Internationale Rote Kreuz zu übergeben. Im Gegenzug will Israel rund 2000 palästinensische Häftlinge freilassen – darunter auch Verurteilte wegen Terroranschlägen. Die Vereinbarung ist Teil einer von den USA vermittelten Waffenruhe.
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US-Präsident Donald Trump wird am Montag in Tel Aviv mit Angehörigen der Geiseln sprechen und im Anschluss an einer offiziellen Friedenszeremonie in Scharm el-Scheich teilnehmen, wie der Spiegel berichtet.
Noch lehnt die Hamas jedoch zentrale Punkte des US-vermittelten Friedensplans ab – darunter eine internationale Überwachung des Gazastreifens und ihre eigene Entwaffnung. Auch Israels Premier Benjamin Netanjahu zeigt laut Spiegel keine Bereitschaft zu Zugeständnissen, etwa zur Übergabe der Verwaltung an die Palästinensische Autonomiebehörde oder zur Diskussion über einen Palästinenserstaat. Beide Seiten bleiben damit auf Konfrontationskurs.