Im politischen Berlin geht es derzeit zu wie bei einer Versteigerung – wer bietet mehr? Dreizehn Euro, sagt der Gewerkschaftsbund, vierzehn, der SPD-Chef. Höre ich mehr? Jawohl, fünfzehn Euro vom Bundeskanzler höchstpersönlich. Natürlich werden weder er noch seine Regierung diesen Stundenlohn zahlen, er bietet gewissermassen für Deutschlands Arbeitgeber, die eine dann gesetzlich festgelegte Lohnsteigerung werden stemmen müssen – ob sie wollen oder nicht.
Höre ich mehr? Kanzler Scholz.
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