Die jurassische Kleinstadt wird zum gallischen Dorf der Schweiz. Trotz internationalen Schlagzeilen und teils massiver Kritik in hiesigen Mainstreammedien hält der Gemeinderat am Badi-Verbot für Auswärtige fest. Dieses wurde Anfang Sommer nötig, nachdem Gruppen junger Männer, meist Nordafrikaner aus Frankreich, die (weiblichen) Gäste und das Badi-Personal behelligt hatten.
© KEYSTONE / PETER KLAUNZER
«Diese Massnahme hat wieder für Ruhe im Schwimmbad gesorgt. Es gab keine grösseren Zwischenfälle mehr», sagt Stadtpräsident Philippe Eggertswyler (Christlich-soziale Partei) im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Keystone-SDA. Die Zahl der Abonnements sei gar gestiegen. «Die Menschen haben sich das Schwimmbad wieder zu eigen gemacht.»
Damit stehen die Behörden in der Provinz im krassen Kontrast zur Regierung in der Stadt Lausanne. Dort hat es die linke Exekutive verpasst, die Bevölkerung, die Infrastruktur, die Feuerwehr sowie die Polizei der Stadt vor dem gewalttätigen Mob von Jugendlichen mit Migrationsvordergrund zu schützen.