Vor Trump-Putin-Gipfel in Alaska: Merz startet eigene diplomatische Initiative mit Selenskyj. Am Mittwoch steht ein virtuelles Treffen mit Nato-Chef Rutte und Ursula von der Leyen an
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Vor Trump-Putin-Gipfel in Alaska: Merz startet eigene diplomatische Initiative mit Selenskyj. Am Mittwoch steht ein virtuelles Treffen mit Nato-Chef Rutte und Ursula von der Leyen an

Kurz vor dem Alaska-Treffen zwischen Donald Trump und Wladimir Putin hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eine eigene diplomatische Initiative gestartet. Für Mittwoch kündigte er ein virtuelles Gipfeltreffen an, an dem neben dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj auch der US-Präsident teilnehmen soll.

CLEMENS BILAN / KEYSTONE
epa12140841 German Chancellor Friedrich Merz (R) welcomes Ukrainian President Volodymyr Zelensky with military honors at the Chancellery in Berlin, Germany, 28 May 2025
CLEMENS BILAN / KEYSTONE

Bereits am Nachmittag will Merz zunächst mit führenden europäischen Nato-Staaten, EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen und Nato-Generalsekretär Mark Rutte beraten. Eine Stunde später sollen die Ergebnisse direkt Trump und dessen Vize J. D. Vance präsentiert werden – mit dem Ziel, 48 Stunden vor dem Trump-Putin-Gipfel eine einheitliche transatlantische Position abzustimmen.

Themen des Treffens sind nach Informationen der Bild-Zeitung unter anderem die Verstärkung des Drucks auf Russland, mögliche territoriale Tauschlösungen sowie Sicherheitsgarantien für Kiew. Auch die Frage, wie ein weiteres Vorrücken Russlands nach Gebietsgewinnen verhindert werden kann, steht auf der Agenda.

Merz und Trump pflegen laut dem Bericht ein gutes persönliches Verhältnis. Und auch Selenskyj zeigte sich zuversichtlich: «Jetzt ist der Moment gekommen, in dem es eine echte Chance gibt, Frieden zu erreichen», schrieb er auf X.

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