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«Von Europa für Europa»: Zwei Rüstungs-Start-ups wollen Europas Luftverteidigung mit Millionen-Investition neu aufstellen

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«Von Europa für Europa»: Zwei Rüstungs-Start-ups wollen Europas Luftverteidigung mit Millionen-Investition neu aufstellen
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Europäische Investoren finanzieren zwei Rüstungs-Start-ups für günstige Luftverteidigungssysteme mit insgesamt 60 Millionen Euro. Das berichtet die Financial Times unter Berufung auf die beteiligten Unternehmen und Investoren.

Demnach erhält das in München ansässige Start-up Tytan Technologies 30 Millionen Euro. Angeführt wird die Finanzierungsrunde vom Nato Innovation Fund und vom Investor Armira, beteiligt sind auch OTB Ventures und Lakestar. Tytan wurde 2023 gegründet und wird laut mit der Finanzierung vertrauten Personen mit über 100 Millionen Euro bewertet. Das Unternehmen will mit dem Geld seine Produktionskapazitäten ausbauen und neue Produkte entwickeln. Bis Ende dieses Jahres sollen monatlich 3000 Abfangdrohnen hergestellt werden. Mitgründer Balázs Nagy sagte, man entwickle «von Europa für Europa». Die Botschaft der Finanzierung sei, «dass Europa in der Lage ist, neue Unternehmen für die Luftverteidigung zu finanzieren».

Frankenburg Technologies
Raketentest des estnischen Rüstungs-Start-ups Frankenburg Technologies.
Frankenburg Technologies

Auch das estnische Unternehmen Frankenburg Technologies erhält 30 Millionen Euro. Die Runde führen die Investmentfirma Plural und Estlands Smartcap an. Frankenburg wurde 2024 gegründet und plant zwei Produktionsstandorte in der EU. Dort sollen jeweils mehr als 100 Raketen pro Tag gefertigt werden. Ziel ist eine günstige Massenproduktion mit kurzen Lieferketten innerhalb Europas.

Obwohl es in Europa etablierte Raketenhersteller gibt, sagte Plural-Partner Sten Tamkivi, diese seien «sehr stark darauf ausgerichtet, extrem hochwertige, extrem präzise und extrem teure Ausrüstung herzustellen». Der breite Einsatz von Drohnen im Ukraine-Krieg habe die Grenzen älterer Luftabwehrsysteme aufgezeigt, die für andere Bedrohungen konzipiert wurden. Entscheidend seien heute jene Firmen, «die nicht nur Produkte entwerfen, sondern Produkte so entwickeln, dass sie in grossen Mengen hergestellt werden können». Verteidigung müsse «günstig, schnell und in Millionenstückzahlen verfügbar» sein.

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