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Vier AfD-Kandidaten tot – Rätsel vor der NRW-Wahl

Kurz vor der Kommunalwahl in Nordrhein-Westfalen am 14. September sorgt eine ungewöhnliche Serie von Todesfällen für Aufsehen: Innerhalb weniger Tage sind gleich vier AfD-Kandidaten verstorben .

Betroffen sind die Kommunen Blomberg, Bad Lippspringe, Schwerte und Rheinberg. Dort starben laut Berichten von WDR und Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) «plötzlich und unerwartet» sowie «völlig überraschend» die AfD-Kandidaten Ralph Lange (66/67), Stefan Berendes (59), Wolfgang Klinger (71/72) und Wolfgang Seitz (59).

FABIAN STRAUCH / KEYSTONE
ARCHIV - 27
FABIAN STRAUCH / KEYSTONE

Die Folgen sind erheblich: Hunderte Briefwahlunterlagen sind ungültig geworden, neue Stimmzettel müssen gedruckt und Ersatzkandidaten nominiert werden.

Die AfD selbst hat sich bislang offiziell nicht geäussert. Lediglich die AfD-Fraktion im Regionalverband Ruhr veröffentlichte einen Nachruf auf Wolfgang Seitz: «Wolfgang war ein lebensfroher Kerl zum Pferdestehlen, der die besten Eigenschaften des Ruhrgebiets verkörperte: ein waschechter Malocher, freundlich, aber mit klarer Kante.»

Während Medien wie WDR und NOZ vor allem die organisatorischen Folgen betonen, berichtet etwa die Plattform reitschuster.de von wachsender Verunsicherung in der Öffentlichkeit. Konkrete Hinweise auf Fremdeinwirkung oder polizeiliche Ermittlungen gibt es derzeit jedoch nicht.

Der Ökonom Stefan Homburg, ehemals Professor für öffentliche Finanzen in Hannover, kommentierte die Häufung auf X kurz mit den Worten: «Statistisch praktisch unmöglich.»

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