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Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily. Die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Dienstag, dem 12. August 2025. Das werden die schnellsten 15 bis 20 Minuten Ihres heutigen Tages. Und ich verspreche Ihnen, nachher werden Sie sich... besser fühlen als vorher, obwohl wir eine ganze Reihe von nicht besonders erfreulichen Themen abzuhandeln haben. Am nächsten Freitag findet statt voraussichtlich das grosse Gipfeltreffen zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und Russland. Das ist ein wichtiges Ereignis, es ist auch ein Sinnbild, könnte man sagen, für eine neue Weltlage, für eine Rückkehr, für ein Comeback, der Diplomatie für den Versuch, diesen fürchterlichen Krieg auf dem Verhandlungsweg auf der diplomatischen Ebene zu lösen. Also das zu tun, wofür wir bei der Weltwoche seit über drei Jahren argumentieren. Am Anfang sind wir da heftig angegriffen worden. Wie könnt ihr nur Verhandlungen fordern mit den Russen? Mit Putin verhandelt man doch nicht. Da muss man einen Atombombenteppich oder zumindest einen Bombenteppich über dieses Russland. legen und nicht wenige unserer Publizisten haben sogar gefordert, man sollte den Krieg ausdehnen und Bomben abwerfen über Moskau, um diesen Finsterling da, diesen Gebottdoxen James Bond-Schurken aus seinem Palast zu verjagen. Lang ist es her, so lang eigentlich nicht, aber die Positionen haben sich verändert. Aber ich darf hier nicht ohne Stolz festhalten, dass wir auf dieser Linie geblieben sind bei Weltwoche Daily. für Verhandlungen einzutreten. Wir haben allerdings immer auch andere Stimmen eingeholt, vor allem auch in der Zeitung, eben den Diskurs ausgetragen, Argument und Gegenargument, Rede und Gegenrede, so wie es sich eben gehört. Aber ich begrüsse diesen Gipfel. Auf mich kommt es ja nicht darauf an. Da hat jetzt die Welt nicht darauf gewartet, was ich sage. Aber ich finde das positiv und ich finde es bemerkenswert, dass viele Journalisten und viele Politiker es geradezu herbeizusehen scheinen, dass dieser Gipfel scheitert. Sie wünschen den beiden, dass sie nicht auf einen grünen Zweig kommen. Eine Art mörderische Rechthaberei scheint da in einigen Hirnen herumzugeistern, herumzuflunken. Die Europäische Union betreibt eine Politik, die man nur leicht überspitzt, auch als eine Art Sabotageversuch bezeichnen. Sie stellen sich nämlich quer, die EU-Staaten verbünden sich, halten zusammen, jetzt auch mit den Briten. Man versucht da die Amerikaner und die Russen zu zwingen, ganz bestimmte Richtungen einzuschlagen. Die EU möchte nicht, dass es zu Gebietsabtretungen kommt. Sie steht da kritiklos hinter den Forderungen des ukrainischen Präsidenten Zelensky, während wir in der Ukraine... beobachten können, dass eben auch andere Positionen jetzt dann Raum gewinnen. Vitali Klitschko, der Bürgermeister von Kiew, hat sich ja entsprechend geäussert. Er hat gesagt, es sei wichtig, jetzt diesen Krieg zu wenden. Die Ukraine sei kriegsmüde und Gebietsabtretungen seien akzeptabel. Das sind natürlich jetzt schon auch Positionierungen mit Blick auf die Nachfolge von Selenskyj. Aber ungeachtet all dessen, wir blicken da nicht in alle Geländekammern hinein, aber zu unterstützen, zu begrüssen, gut zu finden, in jeder Hinsicht. ist dieses Gespräch. Ich hoffe, dass es stattfindet. Ich hoffe, dass die beiden zusammenkommen. Und wenn zwei Präsidenten zweier mächtiger Staaten sich so treffen, jetzt in Alaska, sehr sinnfällig, dass man sich auf dem früheren russischen Staatsgebiet trifft. Bis ins 19. Jahrhundert gehörte Alaska ja zu Russland. Da haben es die Russen für 7,2 Millionen Dollar verkauft an die Amerikaner. Ein, wie sich dann herausgestellt hat, nicht so gutes Geschäft, weil man Öl fand. in Alaska, aber die Russen konnten einfach da über der Beringstrasse auf dem anderen Kontinent dieses Gebiet nicht halten, also haben sie es verkauft und jetzt findet ein diplomatisch sehr smarter Schachzug das Gipfeltreffen in Alaska statt. Und wenn zwei solche Alphatiere, solche Grossverdrängungspolitiker mit erheblicher Tonnage, wenn die sich treffen zu Friedensgesprächen, kann man davon ausgehen, nach allen diplomatischen Gepflogenheiten, dass da schon substanzielle Einigungen bestehen. Trotzdem bin ich vorsichtig, breche ich da nicht in frühreifen Jubel aus, denn die Amerikaner, das ist mein Verdacht, sind einfach etwas oberflächlich in der Beurteilung der russischen Position. Die Russen wollen, dass dieses NATO-Problem aus ihrer Sicht gelöst wird. Sie wollen keine... NATO-Ukraine. Sie haben jetzt natürlich auch einen erheblichen Preis bezahlt für diesen Krieg, für diese Eroberungen, die sie nicht hergeben wollen. Auch die Krim werden sie nicht hergeben wollen. Und das Wichtigste ist aus russischer Sicht die Sicherstellung, dass eben die NATO nicht weiter nach Osten vordringt und schon gar nicht. in dieses ukrainische Staatsgebiet, das ja die Russen in ihrer ganzen Geschichtsbetrachtung ohnehin als zu Russland zugehörig betrachten, ob uns das passt oder nicht. Aber das ist die Sichtweise, mit der man da konfrontiert wird. Das heisst aber nicht, dass die Russen darauf auswehren, jetzt unbedingt die Ukraine zu erobern. Das glaube ich nicht, vor allem auch die westlichen Gebiete nicht. Es geht da um die Frage der NATO, um die Sicherheit. Es geht auch nicht darum, jetzt die NATO zu erobern. Das halte ich für falsche propagandistische Narrative auf westlicher Seite, mit denen man die Angst hochzüchtet gegenüber Russland, um dadurch auch andere politische Ziele zu erreichen. Eine Aufrüstung, die in dem Sinn aggressiv motiviert ist, was gefährlich ist, weil dadurch natürlich auch die Eskalationsgefahr und die Unsicherheit. vergrössert wird. Dass man die Verteidigungsfähigkeit wieder in Ordnung bringt, dass eine gewisse Aufrüstung unabdingbar ist, das scheint mir klar. Aber eben, wie weit das Ganze dann getrieben wird und mit welchen Motiven, da muss man zum Teil kritisch schauen. Also, es gibt Grundlage für Hoffnung. Trump und Putin würden sich kaum treffen, wenn sie nicht... schon substanzielle Einigungen erzielt hätten. Aber eben aufgrund der genannten Faktoren, eben dieser amerikanischen Oberflächlichkeit, nennen wir es mal so, ist durchaus möglich, dass vielleicht auch in letzter Sekunde das Ganze noch platzen könnte. Es gibt jetzt auch verschiedene Theorien im Internet, dass die Amerikaner den Russen eine Falle stellen wollen usw. Das werden wir dann sehen. Auf jeden Fall europäisches Nein zu Ukraine-Plänen. Es gibt jetzt fieberhafte Verhandlungen. Die Deutschen wollen morgen noch eine Sitzung veranstalten. Kanzler Merz, der ja in die Bredouille geraten ist mit seiner Israel-Politik und seinen dauernden Kehrtwenden, der will sich jetzt profilierend auch noch als schlichter Verhandler im Thema Ukraine. Auf jeden Fall sollen Trump, Zelensky und Merz morgen sprechen. Aber wir werden darüber sicherlich in der internationalen Ausgabe noch etwas sagen. Aber aus Schweizer Sicht, und das ist jetzt der entscheidende Punkt für unsere Sendung, Aus Schweizer Sicht müssten wir uns einfach bewusst machen, wenn wir jetzt näher bei der Europäischen Union dran waren, wenn wir jetzt sozusagen institutioneller Bestandteil der Europäischen Union wären, wenn wir also diesen 1800-seitigen Monstervertrag, der uns ans Bürokratiemonster in Brüssel andocken soll, wenn wir das jetzt unterschrieben hätten, dann könnte die Schweiz gar keine unabhängige Aussenpolitik mehr machen. Dann wären wir jetzt also mitgezogen, mitgegangen, mitgefangen mit der Europäischen Union, die sich gegen die Friedenspläne der Amerikaner und der Russen stellt. Ja, die Friedenspläne, die Verhandlungspläne gegen diese Diplomatie, die Schweiz würde jetzt also als kleiner Staat zusammen mit Frankreich, mit Berlin, mit London, da können sie Gift drauf nehmen, das wäre die sichere Folge, angedockt, institutionell angeschraubt, würden wir bei diesen Kriegsparteien hinterher dann auch noch mithöseln, mitmarschieren, je nachdem, wie sie das formulieren wollen. Und das ist einfach der Ort, meine Damen und Herren, wo die Schweiz nie sein soll. Die Schweiz muss doch eine unabhängige Aussenpolitik fahren. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht durch solche Bündnisse, durch solche Allianzen, durch solche Abhängigkeiten in einen Krieg gezogen werden. Die führenden Historiker auch in unserem Land sind geblendet durch den Zweiten Weltkrieg. Sie schauen immer auf den Begriff des Appeasements. Oh ja, nicht den... Diktator-Appeasen beschwichtigen, das war doch bei Hitler der grosse Fehler und Putin ist ja der neue Hitler, all diese aberwitzigen Theorien, schaut doch mal vor den ersten Weltkrieg, was dort passiert ist, wie da ein Geflecht von Allianzen den Krieg heraufbeschworen hat und wir als kleine, verwundbare Schweiz, die dank ihrer Neutralität hervorragend, nicht nur durch das 20. Jahrhundert, durch das kriegerische 20. Jahrhundert gekommen ist, sondern auch durch viele andere Jahrhunderte, wir dürfen das einfach nicht über Bord werfen. Deshalb aufgepasst und diese ganzen Verschiebungen und Verwicklungen jetzt auf der diplomatischen Ebene, diese Bestrebungen einerseits dem Verhandlungsfrieden herbeizuführen zwischen den USA und Russland, aber eben auch diese Sabotageversuche, diese Querschüsse der Europäischen Union, die sollten doch in der Schweiz ein Bewusstsein stimulieren, dass wir uns aus diesen Händeln herauszuhalten haben. Ich habe den Vorschlag gemacht, wir sollten die Russland-Sanktionen aufgeben nach den US-Zellen. Das ist nicht so. unser Krieg, meine Damen und Herren. Das ist nicht der Krieg der Schweiz. Es ist auch nicht der Krieg der Deutschen, der Franzosen, der Italiener und der Österreicher. Aber wenn diese Länder entscheiden, wenn ihre Regierungen die Macht bekommen, zu entscheiden, dass das ihr Krieg ist, ja, dann müssen sie das halt machen, beziehungsweise dann müssen diese Länder und diese Bevölkerungen schauen, wie sie da wieder rauskommen. Aber wir dürfen uns da nicht hineinziehen lassen. Europäisches Nein zu Ukraine-Plänen und dadurch die schweizerische Position unabhängig bleiben, neutral bleiben, sich nicht in diese Händel hineinziehen lassen. Anderes grosses Thema auf einer anderen Stufe von nicht solcher geopolitischer Brisanz, aber eben auch wichtig für die Schweiz. Jetzt gehen dann die Sommerferien zu Ende. Wir lesen wieder mehr Artikel über unser Schulwesen oder das Schulunwesen. Leider auch die Schweiz bildungsbürokratisch ins Abseits geführt. Und da ist die Diskussion jetzt, was passiert eigentlich mit diesen Handys und Smartphones und Social Media an den Schulen. Ich bin ein Befürworter der Verbote. Smartphones, diese ganze Karsumpel, hat an den Schulen nichts zu suchen. Das lenkt die Schüler nur ab. Ich habe es bei Schulbesuchen selber gesehen. Die Lehrerin vorne diskutiert mit den Strebern in der ersten Reihe, aber hinten sind sie schon am Games machen und dies an guten Schulen. In der Schweiz auch an Gymnasien. Also diese ganze Computerisierung mit den iPads und mit den Cellphones, das ist keine gute Entwicklung. Und dagegen regt sich ja immer mehr Widerspruch. Es gibt auch jetzt zahlreiche Kantone, die das entscheiden. Und es gibt offensichtlich jetzt auch Bestrebungen auf gesetzlicher Stufe landesweit, solche Verbote. durchzubringen. Das widerstrebt etwas dem föderalistischen Aufbau des Schulwesens. Es wäre natürlich besser, wenn die Kantone das bringen. Aber für mich ist das ein gutes Zeichen, dass diese Debatte jetzt geführt wird, dass wir darüber sprechen in der Schweiz, dass da auch demokratische Lösungen gefunden werden. Ich erinnere mich, vor zwei Jahren, glaube ich, haben wir das Jahr eröffnet, im Januar 2024, mit einem Artikel der Unternehmerin Margarita Louis-Dreyfus. die ein flammendes Plädoyer für dieses Handyverbot an Schulen gehalten hat. Und es ist interessant, wie sie mit diesem Thema hier wirklich einen Hunderternagel, wenn man so will, in den Boden geschlagen hat. Das ist heute ein Thema, das in aller Munde ist. Ja, die Schweizer Zeitungen sind nicht auf dem Friedenstrip bezüglich Russland und der Ukraine. Drei Viertel der Ukraine lehnen, der Ukrainer lehnen Verzicht auf heimisches Territorium. Ab, das sind so Schlagzeilen, die wir jetzt lesen. Die Ems-Chefin umschifft politische Botschaften. Magdalena Martullo versichert ihren Aktionären an der Generalversammlung, das Unternehmen sei vor Tramszöllen sicher sehr erfolgreich. Die Ems-Chemie unterwegs, jetzt Generalversammlung, da sind wieder Tausende hingepilgert, ein richtiges Happening. Und die Unternehmenschefin, die da mit grossem Erfolg unterwegs ist und allen auch weltwirtschaftlichen Stürmen trotz, und das Jahr 2025 ist kein einfaches Jahr, weltwirtschaftlich gesprochen. Sie hat nun auch in Aussicht gestellt, dass die Ems Chemie, und da waren sie eben auch wieder visionär da, die Unternehmer aus dem Graubündnerischen, beziehungsweise die Zürcher Familie Blocher im Kanton Graubünden, hier mit ihrem Hauptquartier sozusagen, mit ihrer Produktionsstätte, einer wichtigen, die haben eben schon vor Jahren in den USA auch ein Werk aufgestellt. Christoph Blocher hat das kürzlich einmal erzählt in einer seiner Teleblocher. die übrigens sehr empfehlenswert sind, von einer unglaublichen Weisheit und Bodenständigkeit, was da jede Woche an Standortbestimmungen geliefert wird. Er hat gesagt, dass er vor vielen Jahren schon in South Carolina ein Werk aufgebaut hat, weil er gemerkt habe, dass die Amerikaner natürlich aufgrund ihrer abgeschirmten Existenz hinter zwei Ozeanen, dass die einfach fremden Produktionsstätten... offensichtlich nicht so sehr vertrauen würden. Also ist er mit einer Fabrik nach South Carolina gegangen, zu den Krokodilen in die Sümpfe gewissermassen, damit die Amerikaner sehen können, wie eben hier diese speziellen Werkstoffe geschaffen werden, was natürlich jetzt der Firma Ems wieder einen kompetitiven Vorteil gibt in diesem ganzen Zoll-Tohu-Wabohu. Und mir gefällt dieser zupackende Geist, der da verbreitet wird, eben kein Gejammer, nicht ein Gezeter. Natürlich ist das eine Belastung, diese Zölle. Aber was bringt es jetzt, wenn wir uns da in eine Katastrophenstimmung hineinhalluzinieren und die Medien verlieren die Nerven und auch die Politik? Oh, jetzt müssen wir eben Selbstmord machen aus Angst vor dem Sterben. Jetzt müssen wir uns der EU unterwerfen. Können wir nicht mehr eigenständig dabei sein? In diesem Zusammenhang fällt natürlich auch die ganz groteske Debatte, die wir am Wochenende gesehen haben, wie einige Linke oder Halblinke oder linksliberale Zeitungen jetzt Jagd machen. auf einige Teilnehmer der Schweizerischen Wirtschaftsdelegation in den Vereinigten Staaten ins Visier genommen haben. Sie haben da vor allem die beiden Partners Group Gründer Marcel Ernil und Fredi Gantner. Die waren eben auch dabei, weil sie selber Milliarden investieren in die USA, weil sie sehr amerikafreundlich sind. Aber, und das ist der Stein des Anstosses für die Linken, sie sind eben auch Befürworter der Schweizerischen Unabhängigkeit und deshalb gegen die EU-Unterwerfung und gegen diesen institutionellen Unterwerfungsvertrag. Und das wird jetzt zum Skandal hochgespielt in einigen Medien. Es sei ja fürchterlich, dass diese EU-Gegner da auch dabei seien. Wie kleinkariert wird da argumentiert? Unglaublich! Ich bin froh, dass wir jetzt in dieser relativen Krise durch die Zelle erleben, dass es einen Schulterschluss gibt zwischen dem Unternehmertum und der Politik. Wäre doch schlimm, wenn das alles nur autistische, auf sich selber bezogene monatische Zellen wären. So Einzellerpolitik, wo Einzelmonaten dann irgendwo im Orbit herumdriften. Nein, in der Schweiz stehen wir eben zusammen und versuchen eine Lösung. zu finden, grossartig. Und wichtig, dass eben auch ein paar EU-Skeptiker da dabei sind und nicht nur Befürworter der Unterwerfung, die sowieso die Nerven verloren haben. Die müssen ja gar nicht mehr in die USA nach Verhandlungen gehen. Die können ja sagen, treten wir in der EU bei, dann verhandeln die für uns, weil wir nicht mehr an die Schweiz glauben. Was ist denn das für eine Einstellung? Geschichtsblind. Und in diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass durch die neuesten Schulreformen Das lese ich übrigens in der NZZ. Ein sehr guter Artikel von einem Sebastian Brillmann. Da habe ich einen jungen Mann. Er schreibt da, weniger Lektionen und Einfallstor für woke Ideologie. Das Fach Geschichte ist die grosse Verliererin der Gymnasialreform. Offenbar brüten sich jetzt da wieder Pläne aus im Bildungsunwesen, dass man den Geschichtsunterricht herunterfräsen soll. Und dann haben sie am Schluss eben eine Politik, wie wir sie heute in Bern haben, geschichtsvergessene Politik. unabhängigkeitsvergessene, schweizvergessene, heimatmüde Politik. Ohne Schweizer Geschichte, ohne Freude an der Geschichte am eigenen Land, können sie ja ihr Land gar nicht vertreten. Und damit fehlt natürlich vielen jungen Generationen auch ein Verständnis für die wirtschaftspolitischen Erfolgsfaktoren unseres Landes, für die Säulen direkte Demokratie, Föderalismus, Kantönligeist, Antizentralismus und eben die immerwährende bewaffnete Neutralität. Stattdessen lernen Sie heute an den Gymnasien diesen ganzen Nachhaltigkeitskarsumpel, um dieses wunderbare Wort noch einmal zu verwenden in dieser Sendung, und all diese halblinken, woken, süsslichen, soßenartigen, ideologischen Verzuckerungen und Verklebungen und Verkleisterungen des Geistes. Das hat bei uns schon angefangen in den 70er Jahren. Nein, wir müssen wieder zurückkehren zu den klassischen Tugenden. Rechnen! Und Heimatliebe, das sind die wichtigsten Eigenschaften, das sind die wichtigsten Fächer. Rechnen oder Gewerbefleiss und Heimatliebe, so hat man das genannt. Entschuldigung, Gewerbefleiss und Vaterlandsliebe, so wurde das bezeichnet im 19. Jahrhundert in den Schulen im Kanton Zürich, die weltweit, international, europaweit Furore gemacht haben. Das wäre wichtig, also mehr Geschichtsunterricht, nicht weniger, das ist dringend. von Nöten. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily, die schweizerische Ausgabe. Unser tägliches Statement, der tägliche Motivationsbooster gegen die Schweizverdrossenheit und gegen die Schweizverzagtheit. Das ist unser wichtigstes Nachrichtenmotiv. Ich melde mich gleich zurück mit der internationalen Sendung. Ich hoffe, Sie auch dort antreffen zu können. Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Machen Sie es gut. Bis bald. Bis gleich.

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Ukraine-Krieg: Schweizer, hütet euch vor der EU! Grossartig, dass sich Trump und Putin treffen. Schulstart: Handyverbot überfällig. Gymnasien wollen Fach Geschichte rupfen

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Ukraine-Krieg: Schweizer, hütet euch vor der EU! Grossartig, dass sich Trump und Putin treffen. Schulstart: Handyverbot überfällig. Gymnasien wollen Fach Geschichte rupfen
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