Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt am Mittwoch, dem 4. Februar 2026. Nach wie vor... berichte ich aus Hawaii, dem pazifischen Aussenposten der Vereinigten Staaten von Amerika. Elf Stunden beträgt die Zeitdifferenz in die Heimat und die Frage ist, hilft einem dieser Abstand bei der Einordnung der Nachrichten oder legt sich bereits ein tropischer Schleier über meinen Blick? Meine Damen und Herren, bitte klären Sie mich auf, bitte schreiben Sie mir, falls ich mir da tropisch abhanden komme. Sollte vorderhand, bleibe ich meines Erachtens hellsichtig fasziniert von der Wirklichkeit auf dieser sehr vielfältigen Inselkette Hawaii. Ich bin zum ersten Mal hier, kannte natürlich vor allem die Geschichte 18. Jahrhundert, Entdeckung James Cook, der hier viel Wissenswertes aufgenommen hat, allerdings hinterliess er auch einiges Unheilvolles, Zum Beispiel... Krankheiten dann im 19. Jahrhundert, die Monarchie, die Polynesier, die sich hier selber regiert haben mit einem Königtum, das dann gestürzt wurde, indirekt durch die Amerikaner sicherlich mitorchestriert, die dann am Ende des 19. Jahrhunderts gleich das Kommando übernommen haben, eine feindliche oder freundliche Übernahme je nach Perspektive. die damaligen Regierungen haben gesagt, Hawaii ist viel zu wichtig, das gehört in die Einflusssphäre, in die geopolitische Sicherheitszone der USA. Deshalb dürfen wir das nicht sich selber überlassen. Ähnliche Argumentationen haben wir heute ja auch im Zusammenhang mit Grönland. Das gehört nichts Neues unter der Sonne. Dann nach dem Ersten Weltkrieg ist der Flottenstützpunkt Pearl Harbor errichtet worden, der dann im Zweiten Weltkrieg... Weltschlagzeilen machte, 7. Dezember 1941, dieser Überraschungsangriff japanischer Luftstreitkräfte auf die hier vorankerliegenden Teile der amerikanischen Pazifikflotte. Vieles wurde zerstört, aber das Kalkül der Japaner, die Amerikaner so herauszuschockieren aus dem pazifischen Kriegstheater, das hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil, die Amerikaner sind dann voll in den Zweiten Weltkrieg eingestiegen und das hat dann wiederum... Anlass gegeben für allerlei Theorien und auch Verschwörungstheorien, dass es eben gar kein Überraschungsangriff war. Es sei völlig unmöglich, so etwas nicht vorausgesehen zu haben. Deshalb hätte man das sehenden Auges in Kauf genommen, um einen Vorwand zu gewinnen für eben den Kriegseintritt der USA. Ich neige da eher der herkömmlichen Betrachtungsweise zu, dass es ein Überraschungsangriff war, ein militärischer Coup. Der Japaner, wenn auch am Ende ein Fehlschlag, und warum deute ich das so? Warum misstraue ich diesen Verschwörungsszenarien? Ganz einfach deshalb, weil ich diese Konspirationskompetenz dem Menschen nicht zutraue. Ich halte es eher mit dem Sinnspruch des französischen Empereurs und Kaisers Napoleon, der einmal gesagt haben soll, unterschätze nie. den Faktor Inkompetenz in allen menschlichen Belangen. Hawaii ist weltberühmt für seine Surferstrände, gerade auf der Insel Maui, auf der wir uns befinden. Ich habe mir das gestern mal angeschaut. Beeindruckend, starke Winde im Moment. Es werden dieser Tage Monsterwellen von über 20 Meter erwartet. Doch auch bei niedrigerem Seegang, aber heftiger... Strömung stürzen sich da todesverachtend die Surfer in die Fluten und wirbeln durch die Lüfte, überschlagen sie sich und man fragt sich als Laie, wie ist es möglich, so etwas zu überleben. Aber nicht weit davon entfernt, an diesen Surferstränden sonnen sich dann die grünen Meeresschildkröten, völlig unbeeindruckt von diesem menschlichen Treiben. Und das, habe ich mir sagen lassen, ist gewissermaßen... Das Fluidum dieser Insel Hawaii. Übrigens auch interessant, an diesen Surferorten merkt man nach wie vor den starken Hippie-Einfluss. Das sieht man auch an der Architektur, das sind Holzhäuschen. Das sind niedrige Bauten, das sieht alles sehr alternativ aus, gepflegt. Die Preise sind dann auch alles andere als alternativ. Es gibt einen legendären Supermarkt hier, gewissermassen das Nirvana für alle Körnli-Picker. Also das wäre wirklich ein Ausflugsziel allererster Güte. Da sind also nur Bioprodukte zu haben, bis zu den Kleidern. Alles beste Qualität, habe ich mir sagen lassen. Und da ernähren sich dann eben... Im Einklang mit den Wellengängen und den Meridianflutungen, die Surfer und die zugewandten Kreise. Der Norden der Insel Maui ist sehr üppig, sehr grün, mit Bambuswäldern, mit lauschigen Buchten und kleinen Oasen, Flüssen und Wasserfällen, Kraftorte geradezu. Es gibt Berge, Vulkane, zum Teil noch aktiv, auf der Insel hier nicht aktiv, aber sehr hoch mit Schneeflächen. auf über 3000 Meter. Man könne sogar mit dem Auto dort hinfahren und innerhalb von einer Stunde kommt man also vom Surferstrand ins Streegebiet hoch, auf engstem Raum, diese unterschiedlichen Vegetationszonen. Das macht natürlich auch den Reiz aus. Und diesem Reiz erlegen sind auch eine ganze Reihe von Milliardären vom Festland, vor allem die kalifornischen Tech-Impressarios, die Tech-Zampanos. Mark Zuckerberg, Larry Ellison und Jeff Bezos haben hier ihre Zelte aufgeschlagen, wohl auch aus fiskalischen Gründen, um der kalifornischen Zollhölle, das ist ein Übersprung in eine schweizerische Geländekammer, nein, die kalifornische Steuerhölle hinter sich zu lassen. Da verdüstert sich ja das Klima für die vor allem wohlhabenden Bürger des Sunny. Also haben sich einige entschieden, gleich hier ihre Anwesen zu beziehen mit diesem also wirklich wahnsinnigen magischen Blick über die Unendlichkeiten des Pazifischen Ozeans. Die Geopolitik ist heute natürlich nach wie vor ein grosses Thema. Wir werden sicherlich darauf zu sprechen. kommen doch jetzt, blenden wir zurück in die Schweiz und versuchen wir uns da einen Reim zu machen auf die... Nachrichten des Tages. Ein Ereignis bekommt nicht die Aufmerksamkeit, die es verdient, denn da hat die Schweizerische Eidgenossenschaft, die Regierung und vor allem das Direktorium der Schweizerischen Nationalbank einen unnötigen Kapitalbock geschossen. Wir haben es bereits angetönt während des World Economic Forum in Davos. Es gab diese Rangeleien zwischen der US-Regierung Trump und dem amerikanischen Notenbankchef Powell. Und da haben sich dann die... internationalen Kollegen von Powell ins Zeug gelegt und eine Solidaritätsadresse abgegeben zugunsten des amerikanischen Notenbankchefs. Und völlig unnötig hat auch die Schweiz mitgemacht. Das bringt nichts, das schadet nur. Und das Ganze bekommt nun einen offiziellen Charakter dadurch, dass eben bekannt geworden ist, dass Nationalbankdirektor Schlegel nicht nur sein Direktorium informierte, dass er da einen Brief formuliere, sondern auch den Bundesrat. Das ist jetzt also wirklich das Dümmste, was man tun konnte im Vorfeld der noch anstehenden Verhandlungen über den Zoll-Deal. Jetzt sind wir bei den Zöllen mit den Vereinigten Staaten von Amerika. Wir müssen diese Zölle runterbringen, damit die schweizerische Exportindustrie da nicht durch den Fleischwolf gedreht wird. Und diese symbolpolitischen Gutmenschenakte, die bringen nichts, sind auch ein Verstoss übrigens gegenüber. Wir haben uns doch nicht einzumischen in die inneren geldpolitischen Angelegenheiten der Vereinigten Staaten. Die Schweiz ist weder Völkerrechts-Schiedsrichter noch Geldpolitik-Schiedsrichter. Schauen wir, dass wir keine Fehler machen, dass wir eben nicht reingezogen werden in diese Tiefdruckgebiete, in diese Sturmzonen, in diese Monsterwellen der Geo- und der Geldpolitik. Da also ein grosser Fauxpas. des neuen Nationalbank-Präsidenten Schlegel, sekundiert vom Bundesrat, der dem Ganzen einen offiziellen Anstrich gibt. Zweites Thema, nach wie vor hoch in den Schlagzeilen, der Fall Jeffrey Epstein, dieses Sammelsurium an Unappetitlichkeiten und das Beziehungsnetz zieht weltweit immer grössere Fäden. Wo hatte eigentlich Jeffrey Epstein seine... Finger nicht im Spiel, wer gehörte alles zu seinen Kunden? Es tauchen jetzt ja E-Mails, es tauchen Bilder auf. Doch, es gilt immer wieder darauf hinzuweisen, nur einfach deshalb, weil man mit Jeffrey Epstein auf einem Bild zu sehen ist. Das muss man in unserer selfiesüchtigen Zeit immer wieder tun. wieder betonen, ist man noch nicht automatisch beteiligt an einer Straftat. Da scheint mir allerdings in der Berichterstattung jetzt etwas in den Hintergrund getreten zu sein, dieser elementare Grundsatz unseres Rechtsstaats, nämlich die Unschuldsvermutung. Aber schon interessant, wie das Ganze jetzt Energie entwickelt, auch in politischer Hinsicht. Die Lager versuchen sich ja gegenseitig diesen Fall anzuschmieren. Zuerst hat man... den US-Präsidenten Trump in die Bredouille bringen wollen. Jetzt allerdings mit laufend neuen Details kommen eher die Demokraten, die Sozialdemokraten ins Zwielicht. Jeffrey Epstein scheint da vor allem intensive Verbindungen aufrechterhalten zu haben mit ganz prominenten linken Politikern, mit Bill Clinton, der muss jetzt antreiben vor einem Untersuchungsausschuss. Peter Mendelssohn, der britische Sozialdemokrat Jack Lang, der berühmte sozialistische... Langzeit-Ewigkeitskulturminister von Frankreich. Auch er hat sich da ablichten lassen mit Jeffrey Epstein, der ja verurteilt worden ist wegen Prostitution und auch der Verführung Minderjähriger zu Prostitutionszwecken. Wie minderjährig, wie weit das alles gegangen ist, darüber müssen ja Gerichte befinden. Es gibt Vorwürfe, die viel weiter gehen, Aber eben... Gerichtlich abgeklärt ist einfach ein Urteil, das damals, ich glaube, in Florida gesprochen wurde. Er hat das selber bestritten, was man ihm darüber hinaus noch alles zur Last legen wollte. Und dann wurde sein Leben ja beendet durch diesen mysteriösen Selbstmord. Was ein Selbstmord, auch da kursieren die wildesten Theorien in einem New Yorker Gefängnis. Auf jeden Fall ist das eine Vergangenheit, die nicht vergehen. und eine politische Affäre, die vermutlich noch weitere Kreise ziehen wird. Auf der schweizerischen Aufmerksamkeitsskala rangiert sehr weit oben die SRG und hier die Halbierungsinitiative der SVP, deren Urheber Nationalrat Thomas Mattr ist. Da ist dem umtriebigen Bankier, Unternehmer und Politiker sicherlich ein Kuhgelungen, dass er nach der gescheiterten No-Bilag-Initiative einen etwas abgemilderten Vorstoss nach vorne brachte, der nun also wirklich die SRG aufs Äusserste fordert und ihre ganze Teppichetage dazu zwingt, sich öffentlich für ihre Anstalt ins Zeug zu legen. Und sie bekommen Unterstützung, prominent jetzt auch von der Neuen Zürcher Zeit, und das finde ich interessant, da häufen sich jetzt also die Artikel. wo in denen die NZZ sich ganz klar hier also auf die Seite der Institution schlägt. Zum einen wird berichtet, dass eben die Ausgewogenheit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens in der Schweiz viel des Rundfunks viel grösser sei als in Deutschland. Das mag stimmen, ist aber jetzt auch nicht unbedingt der absolute Ritterschlag. Im Übrigen steht Deutschland vielleicht etwas dort, wo die Schweiz stand in den 90er Jahren, als eben die politische Landschaft bei uns fast noch polarisierter war als heute. In Deutschland im Moment liegen die Nerven ja extrem blank. Dann in einem zweiten Artikel, und das ist etwas das unheimlichere, das gefährliche Argument, übernimmt die NZZ dieses Gaunerwort der Desinformation. Das ist ja auch eines der ganz grossen Gaunerworte der Gegenwart, dass sich jetzt die Mainstream-Zeitungen hinter der SRG Amen. ballen und dort sozusagen eine Phalanx bilden mit der Kampfparole, wir sind die Desinformation gegen die Desinformation, wir sind die Kampfeinheiten der Information gegen die Brigaden der Desinformation. Dahinter steckt natürlich die pure Anmassung, keine Zeitung, kein Medium kann für sich in Anspruch nehmen, ein Wahrheitsmonopol zu halten. Es gibt unterschiedliche Sichtweisen und die Wahrheit muss immer wieder neu ermittelt werden durch Rede und Gegenrede. Und wenn da also Medienhäuser auftreten, vor allem auch noch staatlich konzessioniert, aber neuerdings auch noch die Privaten und sagen, wir sind die Gralsüter der Information, wir vertreten Information und die Konkurrenz, das ist Desinformation, das sind natürlich ganz billige, wohlfeile Verunglimpfungsstrategien, die ein fragwürdiges Denken zutage... Sie sind aber auch Ausdruck einer sehr starken Parteinahme, die wir eben vor allem beobachten beim Thema des Ukraine-Kriegs. Und das ist ja kein Zufall. Diese ganze Desinformationskampagne, die jetzt da geführt wird im Zusammenhang mit diesen Kriegsereignissen, zum Durchbruch kam. Und weil eben die meisten Medien, inklusive der SRG, sich dermassen auf die Seite der Ukraine geschlagen haben, also selber sich diese Propaganda zu eigen gemacht haben, ist es umso fragwürdiger, wenn sie allen anderen, die da eben nicht mitmachen bei dieser Einseitigkeit der Desinformation, Und gerade die NZZ sollte sich da nicht zu sehr zum Fenster hinauslehnen, denn gerade sie hat im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg immer wieder höchst fragwürdige Dinge vermeldet. Ende 2022 hat man den Lesern erklärt, dass die Niederlage Russlands in diesem Krieg unmittelbar bevorstehe, dass die Ukraine im Begriff sei, ganze Gebiete wieder zurückzuerobern. Das hat sich so dann nicht bestätigt und bis heute behauptet die NZZ. dass Russland einen Vernichtungskrieg gegen die Zivilbevölkerung führe. Dem widerspricht Russland. Gut, das ist auch Kriegspartei. Im Krieg lügen alle, betreiben alle Seitenpropaganda. Aber dieser Version widersprechen auch prominente Mitglieder von Hilfswerken. Nicht zuletzt der frühere IKRK-Präsident Peter Maurer. Aber auch heute, wenn man mit diesen Hilfswerken spricht, ich weiss nicht, ob sie das offiziell auch so zu Protokoll geben würden, wird einem da ein ganz anderes Bild. präsentiert. Man sagt nämlich, dieser Krieg, so schrecklich, dass er ist, zeichne sich zumindest dadurch aus, dass sich beide Armeen zur Rückhaltung auferlegten, was die zivilen Opfer angeht. Und die eigentliche Tragödie des Ukraine-Kriegs besteht darin, dass eben sehr viele Soldaten sterben. Das macht ja die ganze Sache nicht besser oder nimmt dem Ganzen nichts von seiner Aber es stimmt eben nicht mit dem überein, mit dieser ganzen Dämonisierung, mit dieser Verteufelungskampagne, die eben propagandistischen Charakter trägt, die da in den Zeitungen, die für sich das Wahrheitsmonopol in Anspruch nehmen, betrieben wird. Das ist sicherlich immer wieder, gerade in Kriegszeiten, sich vor Augen zu halten, dass man eben allem misstrauen muss, was da passiert. berichtet wird, sehr vorsichtig, was die Fakten angeht und vor allem bei diesen sehr emotionalisierten und Anprangerungsnarrativen, die wir ja da um uns herum überall beobachten. Da muss man sich die Frage stellen, was bringt das überhaupt, da man sich ja ohnehin auf sehr dünnem Eis bewegt, eben was die Tatsachen angeht. Damit bezweckt man ja nichts Gutes, man vergrössert nur den Hass, man vergrössert die Frustration und man trägt nichts dazu bei, dass sich das Klima entspannt. dass eben auch die Diplomatie wieder an Raum gewinnt. Und da sind eben unsere Medien, die SRG ist eine NZZ, natürlich ganz tief drin in dieser Propaganda, in dieser medialen Kriegsführung, bei der man sich eben auf eine Seite unkritisch geschlagen hat. Denn das, was die Ukraine verlautet, wird gewissermassen als blütenreine Wahrheit verkauft, was natürlich nicht stimmt. Das gleiche Kapitel fallen die Opferzahlen. Auch da wäre ich sehr vorsichtig. Da hört man sehr viel, es seien schon zwei Millionen Russen gestorben oder Ukrainer und Russen zusammen. Das sind sehr, sehr drastische Chiffren und Fakten, die da herumgeboten werden. Die scheinen mir eher unwahrscheinlich zu sein, wenn ich das vergleiche mit den bekannten und erforschten Todeszahlen der Soldaten im Ersten Weltkrieg. Der ganze Erste Weltkrieg, gut, der Ukraine-Krieg dauert jetzt auch schon bald so lange wie der Erste Weltkrieg, aber der wird doch anders geführt. Im Ersten Weltkrieg starben 2 Millionen deutsche Soldaten und 1,3 bis 1,4 Millionen französische Soldaten. Dies aber nach jahrelangen gewaltigen Stellungskriegen mit Schützengräbern in diesen Blutmühlen von Verdun. Und an der Somme, der Krieg in der Ukraine ist schrecklich, aber in diesen Dimensionen, diese Art von Massenvernichtung von Soldaten, die scheint mir einfach... nicht stattzufinden. Also auch da aufgepasst mit Information und Desinformation. Niemand hat da ein Wahrheitsmonopol. Bundesrat Rösti macht sich unglaubwürdig. Er, der Mann, der als Parteipolitiker im Komitee der Halbierungsinitiative gegen die SRG seiner SVP sass, der macht jetzt mächtig Stimmung. Gegen die Halbierungsinitiative. Ich habe gesehen, er hat jetzt sogar ein Programm mit gehörlosen Sprache gemacht, um da die SRG zu verteidigen. Er nimmt da an verschiedenen Podien teil. Und da muss man schon auch aufpassen. Natürlich ist ein Bundesrat kein Parteipräsident. Politiker mehr. Aber wenn du vorher im Initiativkomitee warst und dann plötzlich als Bundesrat zum Wortführer des Gegenteils wirst, dann ist die Glaubwürdigkeit auch das erste Opfer in dieser Abstimmungsschlacht. Peinlich, wie sich Außenminister Gassis jetzt nach allen Seiten dreht und wendet seine hektische Diplomatie zuerst in die Ukraine, jetzt wieder auch mit Russland sprechen, das hat etwas Randschmeißerisches, etwas Verzweifeltes. Und Unsouveränes wirkt nicht überzeugend, was er da macht. Das ist nicht die schweizerische Neutralitätspolitische Glaubwürdigkeit, wie sie unser Land ausstrahlen sollte. Meine Damen und Herren, das war es in aller Kürze von Weltwoche Daily. Ich danke Ihnen sehr herzlich für die Aufmerksamkeit, melde mich zurück mit Eindrücken hier aus Hawaii, aber dann natürlich vor allem mit den aktuellen Nachrichten, die ich aus der Distanz, der ja auch wohltuenden Distanz von elf Stunden Zeitdifferenz hier nach Kräften und nach bestem Wissen und Gewissen einzuordnen versuche. Misstrauen Sie allen, die Ihnen erzählen, Sie hätten die Wahrheit und wer Desinformation sagt, der will betrügen. Das sind die wesentlichen Erkenntnisse. des heutigen Vormittags. Bis bald, ich melde mich zurück. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch. Und ja, auch gut gelernt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen. Wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt. denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Leser. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de Sowohl für Print als auch digital und massgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.
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