«Gruetze mitenand» Ich begrüsse Sie ganz herzlich zu einer weiteren Ausgabe von Weltwoche Daily. Spezial Meilensteine der Schweizer Geschichte mit Professor Christoph Mörgeli, der bereits neben mir bereit steht. Wir sind heute in Stein am Rhein. Lieber Christoph, was machen wir hier? Was ist der Meilenstein der Schweizer Geschichte? «Gruetze mitenand» Vielleicht beginnen wir mit dem prachtvollen Gebäude hinter uns. Das ist das Rathaus von Stein am Rhein. So wie wir es sehen, errichtet zwischen 1539 und 1542. Es wurde dann allerdings restauriert, 1898 bis 1900, dann auch die Erker angebracht. Es ist ein prachtvolles Zeugnis dieser Zeit mit den Riegelbauten. fast eine Art Renaissance, innen aber die Räume im gotischen Stil, ein grosser Ratsaal, ein kleiner Ratsaal, wo bis heute auch der Stadtrat dieses kleinen Städtchens tagt. Und früher war das auch ein Marktplatz, unten war das Gebäude offen, da hatte man Tuchhandel, da hatte man auch andere Dinge, die man zu Märkten trug. Und das war sicher ein lebendiges Leben in diesem kleinen Städtchen. Das eben lebte hier im Westen des Untersees am Rhein von den Zöllen natürlich, von der Wirtschaftsleistung und von der Schifffahrt. Das ist der Meilenstein von Stein am Rhein für die Schweiz. Was ist da die Bedeutung, das grosse Ganze? Ich meine, Stein am Rhein ist vielleicht die reizvollste Kleinstadt, die die Schweiz überhaupt hat. Stein am Rhein ist... gut erhalten, obwohl leider auch hier der Krieg seine Spuren abverlangte und seine Spuren hinterliess, vor allem der Zweite Weltkrieg. Stein am Rhein wurde nämlich am 22. Februar 1945 irrtümlich bombardiert. Die Amerikaner glaubten, es handele sich um eine deutsche Stadt, was ja bekanntlich nicht der Fall ist und es fielen dann hier Bomben. Neun Menschen wurden getötet, darunter fünf Kinder und etwa sechs Gebäude vollständig zerstört, über ein Dutzend, sogar zwei Dutzend Gebäude dann mittelschwer oder schwer beschädigt. Man muss das vielleicht noch sagen, für all jene Zuschauer, die uns nur zuhören, ein wunderschönes Städtlein, wunderschöne Fassaden, prächtige Häuser, Eine Altstadt wie aus dem... Bilderbuch, wie sah es hier aus? War das, wenn du sagst, sechs Häuser komplett zerstört? Ist das eigentlich neu wieder aufgebaut, restauriert, kernsaniert? Man hatte diese Gebäude restauriert. Es war im Vergleich zu Schaffhausen, das ebenfalls bombardiert wurde, bereits 1944 schon sehr viel weniger schlimm, trotz dieser Toten, was natürlich sehr tragisch ist. Es wurde dann auch entschädigt durch die Amerikaner, sodass man im historischen Stil wieder aufbauen konnte. Der Vergleich ist natürlich wirklich zugunsten von diesem kleinen Städtchen, wenn man mit Schaffhausen und den dortigen Schäden vergleicht. Wenn wir an die Ursprünge von Stein am Rhein zurückgehen, warum sieht es hier heute so aus, wie es eben aussieht? Wer hat das erbaut, errichtet? Wer sind da die geistigen Väter hinter Stein am Rhein? Stein am Rhein ist sehr alt. Es gibt natürlich wirklich schon in der Ur- und Frühgeschichte Funde. Wir wissen, dass die Römer hier waren, weil es sich um einen wichtigen Platz am Untersee im Übergang zum Rhein handelte. Und später dann im Mittelalter waren es zwei alemannische Adelsgeschlechter, die das Sagen hatten. Bekannt dann später vor allem aber die Herren. Von Hohenklingen, hier auch das Schloss Hohenklingen hoch über Stein am Rhein. Das waren dann die Vögte und die haben hier geherrscht, allerdings in ziemlicher Eintracht mit einem Rat, der sich hier installierte. Und das Benediktinerkloster St. Georgen war ebenfalls eine sehr wichtige Gründung. Nicht ein grosses Kloster, maximal etwa zwölf Mönche. meistens Adelige, lange Zeit bis ins hohe und spätere Mittelalter. Aber die Klostergeschichte ist ebenfalls sehr wichtig für Stein am Rhein und dessen Entwicklung. Allerdings haben dann die Herren von ... Hohenklingen ihr Portemonnaie überstrapaziert, sie konnten das nicht mehr halten. Die Klingenberg haben es übernommen, heute heisst übrigens der Berg Klingenberg, auf dem die Hohenklingenburg steht, und die haben sich ebenfalls dann finanziell übernommen, konnten es nicht mehr halten und dann hat im mittleren 15. Jahrhundert der Rat von Stein am Rhein beschlossen, man wolle sich freikaufen, Da hat man sich aber ebenfalls wieder finanziell zu arg strapaziert und musste dann ein Schutz- und Trutzbündnis abschliessen. Im Jahre 1457, Entschuldigung, 1459 war das bereits mit der Stadt Schaffhausen und mit der Stadt Zürich. Und der Einfluss von Zürich wurde immer grösser. Später ist dann Zürich allein. der Herrscher hier. Zürich hat dieses Städtchen gekauft, das kurze Zeit reichsfrei war, aber nicht lange. Und Zürich hat dann hier eigentlich die Politik bestimmt, hat aber auch militärischen Schutz geboten. Stein am Rhein war insofern ein bisschen noch frei, als eben der Rat weiter, vor allem wirtschaftliche Fragen, entscheiden konnte. Aber strategisch war es dann doch der Stadtstaat Zürich, der hier in Stein am Rhein. das Sagen hatte, übrigens hiess die Stadt lange nur Stein, das am Rhein kam dann später dazu, um diese Stadt mit anderen Ortschaften zu unterscheiden. Was waren die Ursachen, dass man sich da immer finanziell übernommen hat? Ist man da quasi in Schönheit gestorben? Hat man sich da so schön präsentieren wollen mit dieser Altstadt, dass man eben zu viel ausgegeben hat? Oder was sind da die Gründe dafür? Es war dann eben wirtschaftlich doch nicht so viel los, wie man sich das vielleicht erwünscht hätte. Stein am Rhein war dann vielleicht doch etwas zu abgeschieden, als zu ganz gewaltigem Wohlstand zu kommen. Als dann allerdings Zürich hier herrschte, gab es dann doch einen gewissen Wohlstand. Das sieht man den Häusern an, die dann entstanden sind in dieser Zeit von Zürichs Herrschaft ab 1482. Vor allem, und da hat dann Zürich das Sagen, und das führte auch dazu, dass die Reformation hier eingeführt wurde. Das Kloster St. Georgen wurde also aufgehoben. Es wurde zu einer Art Sitz, später dann übrigens an Private verkauft. Man konnte das auch nicht halten, diese Privaten, eine Familie Vetter hier. um 1900 aber St. Georgen sehr schön restauriert. Ende des 19. Jahrhunderts, die zwei Söhne sind bekannt geworden als Professoren. Einer war Germanist in Bern, einer war Anglist in Zürich und es wurde dann an die Gottfried-Keller-Gesellschaft übertragen, dieses Kloster, und 1945 kam es an die Stadt Stein am Rhein, die hier ein Museum errichtet hat. Es hat in diesem Kloster St. Georgen wunderbare Malereien aus dem beginnenden 16. Jahrhundert. Da hat unter anderem Hans Holbein, der Jüngere, mitgewirkt. Wie verlief die Reformation hier in Stein am Rhein? Auch in der Gegend war das ein blutiges Aufeinandertreffen zwischen Reformatoren und Katholischen. Wie verlief das? Das verlief relativ ruhig. Die Steiner haben die Reformation problemlos angenommen. und sind seither auch reformiert geblieben in der grossen Mehrheit. Das war also kein grosses Problem und es gab hier keine grossen Auseinandersetzungen. Allerdings auch Bilderstürme, indem man natürlich die Kirchen eben von diesem sogenannten Tanz und allem, was nach reformatorischer Ansicht nicht dazu gehörte, befreit hatte, befreit in Anführungszeichen. Wir bedauern natürlich heute, dass sehr viel Kulturgut da zerstört wurde. Verhältnis zu Deutschland. Du hast es gesagt, man hat grossmehrheitlich auch von den Zöllen gelebt. Was war das Verhältnis zu Deutschland? Ist der Einfluss von Deutschland auf Stein am Rhein? Man hat schon immer versucht, hier auch mit den Nachbarn gute Beziehungen zu pflegen. Das war natürlich noch nicht das Deutschland im heutigen Sinn. Das war noch nicht das Deutsche Reich, das geeinigt wurde, dann erst 1870, 1871. sondern das waren dann Gebiete von Adligen im badischen Raum, im südbadischen Raum, mit denen man eigentlich gut konnte und auch gut auskommen musste. Es gab allerdings grosse Probleme mit den Habsburgern, indem eben im Jahr 1478 ein ehemaliger Bürgermeister, der zwar viel für Stein getan hat und auch sich beteiligt hat am Loskauf von den Adligen, Adligen, der wollte Stein am Rhein in die Untertanenschaft der Habsburger bringen, war eigentlich ein Verräter. Und es gibt dann die Sage, dass ein Bäcker hier die nötige Zeit für die Steiner herausgeschunden hat, damit sich die rüsten konnten, und zwar mit der Aussage »No evili«, noch ein Weilchen, gebt uns noch etwas Zeit. Und diese Zeit war so wertvoll, dass man eben sich dann rüsten konnte. und diesen habsburgischen Übernahmeversuch abwehrte. Dieses Ereignis ist hier in Stein am Rhein lebendig geblieben, vor allem eben durch ein Freilichtspiel, erstmals aufgeführt 1924. Geschrieben hat es der damalige Stadtarchivar Heinrich Waldvogel, es heisst Noavili, und wird hier auf dem Rathausplatz in unregelmässiger Folge, jeweils alle paar Jahre oder doch etwa etliche Jahre war das Unterschied aufgeführt. Ich habe das auch schon mal miterlebt. Das ist sehr eindrücklich, denn die Häuser hier werden natürlich ins Freilichtspiel einbezogen. Was gibt es über die neuere Geschichte von Stein am Rhein zu sagen? Du hast gesagt, im Zweiten Weltkrieg wurde das Schädlein in Mitleidenschaft gezogen. Wie verlief es in der jüngeren Geschichte? Was gibt es da zu berichten? Es gibt sicher noch zu berichten in der Neuzeit, dass die... Steiner unter die Herrschaft der Stadt Zürcher kamen, was aber dann 1798 mit dem Einmarsch der Franzosen endigte. Und es kam dann zu verschiedenen Kantonswechseln, bis 1803 Stein am Rhein endgültig zu Schaffhausen kam. Heute hat diese Stadt etwa 4000 Einwohner, ist stark gewachsen in den letzten Jahren. Bildet den Bezirk Stein, wobei seit 1999 in Schaffhausen die Bezirke nicht mehr eine administrative Rolle spielen. Aber Stein hat auch versucht im 16. Jahrhundert ein kleiner Stadtstaat zu werden. Man hat einige Gebiete erworben, man hat Ramsen erworben, Hemishofen und immer auch schon auf der anderen Seite des Rheins einen kleinen Teil dazu gehabt. an der Brücke. Wo auch Burg, die Ortschaft Burg, ist da übrigens die älteste Kirche des Kantons Schaffhausen, also noch älter als St. Georgen stehend. Und als dann die Franzosen kamen, haben in diesen Kämpfen gegen die Alliierten die Brücken, vor allem die einzelne Holzbrücke, starke Schäden erleben müssen. Also das war dann eine Zerstörung, diese Holzbrücke. Die Betonbrücke wurde übrigens erst 1974 durch die heutige Betonbrücke ersetzt. Nach den Franzosen kamen irgendwann die Alliierten, vor allem die Russen. Dann kamen wieder die Franzosen, bis man dann wieder Ruhe hatte und Stein mit dem Kanton Schaffhausen 1848 in den Bundesstaat kam und dann eine ruhigere Zeit begann. Was bedeutet Stein am Rhein für Schaffhausen? Stein am Rhein ist im oberen Kantonsteil gelegen und dieser Bezirk Stein ist eine Exklave, also ist nicht direkt zusammenhängend mit Schaffhausen. Es ist nicht nur ein wunderbares Städtchen, sondern auch die Umgebung ist ausordentlich reizvoll, vieles unter Naturschutz gestellt und da eine lebhafte Fauna. Und natürlich auch eine Pflanzenwelt. Es gibt da Fischreiher und andere Vögel, die man sonst nicht überall sieht und die da brüten. Dann natürlich auch eine Schifffahrt nach Schaffhausen, ein wirkliches Erlebnis auf diesem ruhig fliessenden Rhein. Und der Untersee direkt daneben mit Zugang zum Bodensee, das ist natürlich wirklich ein wunderbarer Fleck hier zu leben. und der Tourismus ist. wichtig geworden. Es gab dann ab 1875 einen Bahnanschluss. Der Bahnhof ist übrigens der einzige in Schaufhausen, der südlich des Rheines liegt und es kamen dann verschiedene Industrien, Fabriken bis dann eben auch entsprechende Arbeitsplätze hier bereitstanden. Aber noch heute hat das Gewerbe Landwirtschaft der Winzer, Anbau von Wein eine erhebliche Bedeutung. Ich kann das bestätigen. Wir haben mal, weisst du, in meiner Kindheit, da haben wir mal eine Flussfahrt, eine Kanufahrt auf dem Rhein von Stein nach Rhein bis Fass nach Schaffhausen gemacht. Grossartige Gastronomie. Es ist sozusagen, kann man das zusammenfassen, es ist wie das Bischof von Schaffhausen. Ich meine schon, Schaffhausen ist auch eine sehr schöne Stadt, aber natürlich verkehrsmässig viel lauter und lebendiger und auch zerschnitten ein bisschen als Stadt. Und hier hat man seit 1992 Ruhe, in dem eben die Kernstadt. autofrei ist, was sie natürlich sehr attraktiv gemacht hat. Es hat ausserhalb aber viele Parkplätze, auch für Car-Fahrten. Der Tagestourismus ist vor allem in den Sommermonaten sehr, sehr lebhaft. Viele natürlich auch aus dem deutschen, aus dem süddeutschen Raum, die hierher kommen, weil das sehr nah ist. Was haben wir vergessen? Was gibt es sonst noch über Stein am Rhein? Die umliegenden Gebiete, den Kanton Schaffhausen zu berichten? Es wäre vielleicht zu erwähnen, dass die Malereien, die wir an den Häusern sehen, nicht alle ganz historisch sind. Die meisten entstanden so Ende des 19. Jahrhunderts im Historismus, als man sich eben wieder an die Geschichte erinnerte. Und es sind auch entsprechende Sagen oder Geschichtserzählungen verewigt. Man kann sich da wirklich in die Häuserfassaden vertiefen, sollte aber nicht glauben, das ist alles mittelalterliche. Das ist doch später entstanden. Und es gibt bedeutende Söhne und Töchter von Stein am Rhein. Da fällt mir zum Beispiel Rudolf Krönlein ein, ein berühmter Chirurg an der Universität Zürich, so um 1900. Es gibt eine Erika Böhni, eine bekannte Chemikerin, die hat bei Roche das Bactrim entdeckt, ein ganz, ganz wichtiges, weltweit auch bedeutendes Heilmittel und vor allem. Bedeutsam bis in die heutige Zeit ist Robert Gnehm, ein Chemiker, der hier geboren ist. Er wohnte im Haus zum Lindwurm, heute ein wunderschönes Wohnmuseum. Und dieser Robert Gnehm hat Karriere gemacht als Chemiker in der chemischen Industrie, bei der Ziba, dann bei Sando und er ist Professor an der ETH geworden für Chemie, später Präsident des Schweizerischen Schulrates, also hat die ETH präsidiert, war verantwortlich für eine ganze Reihe von Berufungen, zum Beispiel von Albert Einstein, also eine sehr, sehr wichtige Figur in der schweizerischen Bildungslandschaft und er hat durch sein wirtschaftliches Wirken sehr viel Geld verdient, könnte man sagen. Aber dieses Geld hat sich dann erst später so richtig vermehrt, es ist gewissermassen explodiert. Er hat nur eine «einzige Tochter» gehabt, die dann alles erbte, die wiederum keine Erben hatte. Es kam an ihre Cousine und an den Cousin. Diese haben dann die Jakob und Emma Windler Stiftung gegründet. Die besteht heute aus Aktien von Novartis. Und man muss sich vorstellen, dass, wie ich gelesen habe, dieses Vermögen heute 1,3 Milliarden beträgt. Sie haben eine Stiftung gemacht mit der Auflage, dass man die Stadt hier verschönert, dass man sich sozial engagiert. Es werden eben auch soziale Institutionen, kulturelle Institutionen unterstützt. Die Museen hier, natürlich vor allem das Haus zum Lindwurm, aber auch im Kanton Schaffhausen tut diese Stiftung viel Gutes. Wie ich auch gelesen habe, sie verdient jährlich sehr viel mehr, als sie überhaupt ausgeben kann. Also das ist natürlich ein Glücksfall für Stein am Rhein. Ich möchte jetzt nicht den Steinern zu nahe treten und sagen, sie schwimmen im Geld, aber so ungefähr in diese Richtung geht es, dank dieser wirklich einzigartigen Stiftung. Also das Überleben oder das Gedeihen von Stein am Rhein, die Schönheit ist quasi nachhaltig garantiert. Ich meine, das ist so und eben auch die Erhaltung... des historischen Kerns, auch dass da geforscht werden kann, dass da wirklich historische Arbeit geleistet wird an diesem einmaligen Flecken. Das verdankt man der Privatinitiative und eben der überaus nachhaltigen Basler Chemie. Lieber Christoph, ganz herzlichen Dank für diese Ausführungen. Ihnen danken wir ganz herzlich für die Aufmerksamkeit, geben mit diesen Eindrücken von Stein am Rhein zurück, hoffen, dass sie diesen Beitrag im Bilde geniessen können. Ansonsten empfehlen wir selbstverständlich den Gang, den Besuch von Stein am Rhein. Vielen herzlichen Dank. Bis zum nächsten Mal bei meinen Steinen der Schweizer Geschichte und noch ein schönes Wochenende. Vielen Dank.
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