Grüezi miteinander, ganz herzlich willkommen und einen wunderschönen guten Morgen, meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde aus nah und fern. Ich begrüsse Sie zur schweizerischen Ausgabe von Weltwoche Daily, die andere Sicht, unabhängig, kritisch, gut gelaunt, am Donnerstag, dem 12. März 2026. Heute nicht vergessen mit der gedruckten... Weltwoche und einem reichhaltigen Bucke an Tischgesprächsthemen. Narrenschiff Europa, wie ich dank Putin, Trump und Netanyahu klarer denken lernte. Das ist wichtig. Die Wirklichkeit, die Realität ist auch eine harte Schule des Realismus. Und ich beschreibe in diesem Artikel etwas den Werdegang meiner Gedanken, auch die Evolution meiner Einschätzungen. so fehlerhaft sie immer auch scheinen, mögen wir arbeiten daran, sie zu verbessern, und zwar im permanenten Dialog, gewissermassen in der Auseinandersetzung mit der Realität. Nur kurz die Zwischentitel, dann sehen Sie etwas den Entwicklungsgang. Gutmensch Putin und das Ende der Schönwetterpolitik. Putin war der erste Knall, das fällige Korrektiv für ein Europa. das sich in Belanglosigkeiten verloren hatte. Zweitens, Trumps entwaffnende Ehrlichkeit der Supermacht. Dann kam Trump, ein Mann, der wie eine Kettensäge durch die Lauben der politischen Korrektheit fräst. Drittens, Netanyahu, die Tragik des Überlebens. Der Fall Netanyahu illustriert die Unausweichlichkeit nationaler Überlebensinteressen. Das ist ja ein Zentralbegriff für mich. In den letzten Jahren geworden die nationalen Interessen, so eine Floskel, die man immer mitlaufen lässt, die man auch gerne mal da und dort erwähnt. Aber was heisst das eigentlich und was bedeutet es, wenn man sich tatsächlich an den nationalen Interessen eines Landes orientiert? Es heisst vor allem, auch die nationalen Interessen anderer Länder zu respektieren und ernst zu nehmen, selbst dann, wenn sich diese nationalen Interessen gegen meine eigenen. Das sind eben unausweichliche Konfliktsituationen, die es in der Politik immer wieder gegeben hat. Man ist angehalten, diese möglichst sachlich beizulegen und sich eben nicht in diese Hysterie der Empörung und der Selbstgerechtigkeit hineinzusteigen, wie man das mit fatalen, mit tragischen, mit zerstörerischen Folgen jetzt vor allem in der Europäischen Union, aber zum Teil auch in der Schweiz beobachten kann. Stichwort Preisgabe der Neutralität, Stichwort Wirtschaftskrieg gegen Russland, Stichwort Abschaltung. sicherer Energieträger und so weiter, eine verantwortungslose Zuwanderungspolitik, das sind alles Folgen eines überschiessenden Moralismus, eines Realitätsverlusts in der Wirklichkeit, die allerdings vor allem einen Realitätsverlust natürlich auch bei den Wählern spiegelt. Das sind eben die auch unentrinnbaren Dekadenzerscheinungen von Wohlstandsgesellschaften. Es hat immer wieder gegeben, das Buddenbrocks-Syndrom, um mit Thomas Mann zu reden. Da geht es eben darum, nicht in die pessimistische Untergangsbegeisterung zu verfallen, sich da sozusagen sinken zu lassen, sich verkommen zu lassen, sondern man muss sich dann immer wieder gesellschaftlich dagegen aufbäumen. Das sehen wir übrigens jetzt auch. Wir berichten oft darüber, wie sich eben diese Gegentendenzen, die Rückkehr zum Soliden, zum Konservativen, zum Bewerten, gegen die utopistischen, progressiven, ja auch irgendwo, bewundernswerten, wenn auch zum Teil völlig versponnenen, übertriebenen und eben gefährlichen, idealistischen Überschiessungen zur Wehr setzen und versuchen da eine neue Richtung dem Ganzen zu geben. Halbierte SVP, SRG floppt, die Volkspartei setzt sich selbst schachmatt. Philipp Gut hat im Nachgang zur SRG-Initiative etwas Fühlung genommen. Mit der Volkspartei, was ist eigentlich genau los gewesen? Dieses Anliegen SRG-Initiative hat ja unter anderem dazu geführt, dass die Linken in diesem riesigen Resonanzkasten, auf diesem Mutterkuchen, sich da zur Kenntlichkeit entstellt haben. War ein Brennglas der Wirklichkeit, ein Vergrösserungsglas gewissermassen. Warum hat eigentlich die Volkspartei ihre Initiative nicht zurückgezogen nach den ersten? Entgegenkommensmanövern von Bundesrat Rösti. Gut deckt auf, dass es tatsächlich diese Diskussionen gegeben hat. Dazu aber auch einen Streit, eine Auseinandersetzung zwischen den Nationalräten Thomas Matter und Gregor Rutz. Gut hat sich mit allen möglichen SVP-Exponenten unterhalten. Interessanterweise wollte Gregor Rutz nicht mit ihm reden. Das lässt natürlich Fragen aufkommen. Auf jeden Fall. Lesen Sie diesen Artikel, halbierte SVP, hat sie sich da einen Gefallen getan? Wohl eher nicht, eher den Gegnern. Wie wichtig auch so eine Diskussion war, aber taktisch hat man jetzt natürlich eine Gegenmobilisierung angestoßen. Die Hauptprobe, wenn man so will, zu den grossen essentiellen Schlachten, Stichwort 10 Millionen Schweiz, Stichwort Neutralitätsinitiative, Stichwort dann die Mutter aller Schlachten. gegen die sogenannten bilateralen drei, Gaunerwort, Achtung, diese stehen ja erst noch bevor und die Hauptprobe ist da ziemlich in die Hosen gegangen. Benjamin Bögli hat sich genau angeschaut, dieses Interview, das nun erschienen ist, im Hollywood Reporter mit Harvey Weinstein, dem Star-Produzenten 73, im Gefängnis schmorend in Einzelhaft. weil er als bekannte Persönlichkeit nicht mit den anderen Häftlingen zusammen sein kann, weil das dort natürlich in der sehr harten, rauen, brutalen Wirklichkeit des Gefängnisses massive, lebensgefährliche Konsequenzen für ihn haben könnte. Und es ist sehr interessant, was er da sagt. Und es bestätigt vielleicht eine Ahnung, die ich immer wieder hatte, die mich beschlichen hat, wobei man hat da keine... verlässlichen Grundlagen an Fakten. Da steht Aussage gegen Aussage. Harvey Weinstein sagt, habe ich mich wie ein Schuft verhalten gegenüber manchen Frauen? Richtig, bin ich zu oft fremdgegangen? Habe ich mich respektlos verhalten? Ja, aber ich habe nie eine Frau angegriffen, ich habe nie eine Frau vergewaltigt. Und dass diese Vorwürfe überhaupt erhoben wurden, erklärt er damit, dass eben die Zeugenaussagen gegen ihn finanzielle positive Konsequenzen gehabt hätten. Das sei, wie wenn man einen Gang zu einem Geldhaufen gemacht hätte und dies sei ihm zum Verhängnis geworden. Er möchte nicht im Gefängnis sterben, er sei krank, auch krebskrank. Und es ist eine traurige Geschichte, wenn wir jetzt mal abstrahieren von all dem, was da artikuliert wurde. Aber ich habe mich oft gefragt, in diesem ganzen Weinstein-Prozess, in diesem öffentlichen Schauprozess, wenn man die bekannten, auch unbestrittenen Fakten sich dazu gemütig geführt hat. Der Produzent hat seine Macht ausgenutzt, in dem Sinn auch sein Prestige, seinen Einfluss, dass er natürlich Schauspielerinnen-Karrieren machen konnte, dass er Oscars produziert hat, wie in der Fabrik, sehr erfolgreich. Die Weinstein Company und dann Miramax, eines der erfolgreichsten Studios damals, mit unglaublichen Leinwand. Krachen übrigens auch sehr guten Filmen, das muss man hinzufügen. Und da sind ja diese Beispiele gekommen, dass eben manche der Frauen zu ihm ins Hotelzimmer gegangen seien, freiwillig um 9 Uhr abends, 21 Uhr, er hat sie im Bademantel begrüsst. Wir haben ja damals schon gesagt, ich glaube auch in Weltwoche Daily Sendungen, also wenn du als Frau um 21 Uhr abends einen Produzenten besuchst, der dich dann im Bademantel empfängt, dann zwingt dich niemand so, ein Hotelzimmer zu betreten. Ich weiss, das ist hochgradig unpopulär, so etwas auszusprechen, aber es ist einfach die Wirklichkeit. Interessant, dass eine Angelina Jolie, die ja auch in einem Weinstein-Film mitspielt, und sagte, nein, sie habe das einmal gemacht, er sei ihr tatsächlich zu aufdringlich gewesen, nicht gewalttätig, aber aufdringlich, schmuddelig, das habe sie sich nicht mehr antun wollen. Sie habe ihn aber auch nie in einem Hotelzimmer besucht, weil es sei ja klar gewesen, was da dann die Absicht ist. Und das ist eine Ehrlichkeit, die man doch auch in diesem extrem belasteten Minenfeld, damals die MeToo-Bewegung ist aufgekommen, gewaltiger ideologischer Druck. Und hier könnte ich mir gut vorstellen, hat es eben doch eine Vorverurteilung gegeben, eine überschiessende Verurteilung, die Gerichtshöfe der Moral. die eben Regie geführt haben im Rechtsstaat und dann kommt es nicht gut heraus. Auf jeden Fall die Sicht von Harvey Weinstein, ziemlich ausführlich hier ausgebreitet von meinem Kollegen Benjamin Bögli, Urs Geriger beschäftigt sich mit dem... Universalschlüssel, wenn man so will, zum Verständnis der Entwicklung im Iran. Wie konnte es eigentlich zu dem kommen, was sich dann dort ereignet hat? Ich bin ja zurückhaltend in der Beurteilung dieser Verhältnisse seit meiner Afghanistan-Reise. Nicht, weil ich der Meinung wäre, wir sollten weltweit den Islamismus oder bestimmte Auslegungen des Islam zur Grundlegung von Gesellschaften und von staatlichen Ordnungen machen. Nein, das ist es nicht. Aber man muss einfach sehen, meine Damen und Herren. Wir verstehen einfach nichts von diesen Ländern. Und wir haben auch keine Ahnung, was da genau für historische Entwicklungen dahinterstehen. Und für alles, was es gibt, gibt es eben auch Gründe. Auch wenn uns diese Gründe nicht gefallen. Und auch ich muss immer wieder aufpassen, dass ich mir da nicht dieses Propaganda-Vokabular anschminke und in diese Narrative hineinverfalle, die natürlich, jetzt haben wir auch wieder Krieg, immer geprägt und entsprechend geschärft sind. die in einem bestimmten politischen Bezugsrahmen stehen. Also der Iran, dieser Staat mit unglaublicher Geschichte, diese Zivilisation, diese Kultur, hat eben auch ihre eigenen Gesetzlichkeiten. Und dass das Regime oder die Regierung, oder wie man das immer nennen will, dass das jetzt nicht alles zusammenbricht, so innerhalb von kürzester Zeit, hat eben auch damit zu tun, dass vielleicht eben nicht nur Gewalt die Mullahs an der Macht hält, sondern dass es da immer noch... nach wie vor auch einen Grad an freiwilliger Zustimmung gibt. Der iranische Botschafter in der Schweiz hat ja in 20 Minuten ein interessantes Interview gegeben in der Gratiszeitung und hat erklärt, ja das sei natürlich schon ein absoluter Affront, dass da die Staatsspitze, übrigens auch pragmatische Exponenten der Staatsspitze, verhandlungsbereite Leute, die mit dem Westen auch in Gespräch standen, dass die da einfach liquidiert wurden aus heiterem Himmel. Natürlich, wir haben darüber auch gesprochen, das ist nach den... sogenannten völkerrechtlichen Regeln, ein absoluter Völkerrechtsbruch, wie man das auch Russland vorgeworfen hat, möglicherweise mit weniger guten Gründen. Aber eben das Völkerrecht ist keine sichere Bank. Das haben wir ja in den letzten Tagen und fast schon Wochen ziemlich klar ausgeführt hier in der Weltwoche. Da möchte ich aber auch noch einen Kollegen erinnern, der sich auch unermüdlich mit diesen Themen auseinandersetzt, nämlich den Schriftsteller Nikolaus Lindh. Und er hat mir geschrieben und völlig zu Recht geschrieben, Dass er in einer Kolumne, Zeitpunkt, schon vor längerem, also vor mir, bevor ich eigentlich diese dezidierte Haltung vertreten habe, ich muss mir auch da etwas klar werden, ich bin nicht ein Gegner internationaler Vereinbarungen, ich bin kein UNO-Hasser und ich gehöre auch zu den Romantikern, die sich wünschen würden, dass man solche internationalen Ordnungen hochhält, aber die Tatsache ist einfach, auf die ist kein Verlass, das Völkerrecht ist. Keine verlässliche Grösse und Nikolas Lind, bravo, Gratulation, hat das schon früher ausgesprochen, als wir das hier in dieser Sendung getan haben. Wir waren auch im Austausch von SMS und so weiter und ich möchte, dass ihr einfach noch auch der, sozusagen, der Quellenangabe gemäss nicht unerwähnt lassen. Übrigens ein unkonventioneller, ich glaube, vielleicht ursprünglich etwas von der Linken her kommender Beobachter, Schriftsteller. Und Künstler Nikolaus Lindh, sehr interessant, was er da immer wieder beizutragen hat. Wir sind uns nicht in allen Fragen einig, aber Konsens wird ohnehin überschätzt. Was sind die Themen, was sind die Schlagzeilen heute Morgen? Nach Postautobrand trauert Kerzes und das ganze Land. Ja, der Betroffenheitskult in der Schweiz. Ich bin nicht gegen Betroffenheit und dass man seine gefühlsmässige Anteilnahme deklariert, Aber... Mich beschleicht auch hier wieder ein ungutes Gefühl, wie damals in Grand Montana. Ich werde misstrauisch, wenn Regierungen, wenn Behördenvertreter vor allem ihr Mitgefühl und dann natürlich damit verbunden auch die Grossartigkeit ihrer eigenen Leistungen in der Bewältigung einer Katastrophe, eines Unglücks herausstreichen. Das ist für mich ein anderes Auftreten, als ich es noch kenne als Kind im Schweizer Fernsehen, wenn man da mit den Behördenexponenten gesprochen hat. Man hat gemerkt, das war damals, gab ja auch schon, Unglücksfälle, Katastrophen, Herausforderungen und eben dann diese Katastrophenbezwinger, Katastrophenbewältiger, die in den entsprechenden Funktionen waren, die haben sich dann geäussert. Das war ein anderer Tonfall. Es war ein militärischer Tonfall. Es war ein dezidierter Tonfall und vor allem wurde nicht so auf Empathie gemacht. Da wurde nicht so auf die Tränendrüse gedrückt. Wir haben das gestern in der Redaktion besprochen und interessant, auch meine Kollegen sind zum Schluss gekommen, dass ich an diesen Medienkonferenzen, jetzt in Gros Montana, katastrophal, wie das dort auch dargelegt wurde, und jetzt aber auch in Kerzers nach diesem schlimmen Brand, dass da... Sichtbar wird der Verfall der Schweizer Armee und dieser Kultur der Katastrophenbewältigung, für die die Schweiz eigentlich berühmt ist. Jetzt muss man aber fair bleiben, man muss differenziert bleiben. Was an einer Pressekonferenz erzählt wird, ist einfach nur mal symbolischer Ausdruck von etwas. Wenn es dann darum geht, und das haben wir in Grau-Montana gesehen, dass Rettungskräfte, zum Beispiel eine Rega oder auch andere, dann im Moment der Katastrophe Verletzte abtransportieren, erste Hilfe geleistet wird, das scheint nach wie vor gut zu funktionieren. Aber die Verantwortlichen, die hinstehen und sagen, was wissen wir, was ist die Sache, was ist die Nationalität, was wissen wir über den Täter, was ist eine Nationalität, was sind seine Motive, da ist eine, aber ich muss das noch etwas eingehender analysieren, da stimmt etwas nicht mehr, wie bei uns das Ganze kommuniziert und dargestellt wird. Aber eben, man muss aufpassen, dass man hier auch nicht zu vorschnellen Schlüssen kommt. Auf jeden Fall, wir wissen noch erstaunlich wenig über die Tatmotive. Es handelt sich offenbar um einen 60-Jährigen, ganz klar psychisch belastet. Einer, der sich anzündet in einem Bus, der kann nicht ganz normal sein, wie auch immer seine Motivlage aussieht. Ich lese dann im Konveniente der Polizei einen etwas merkwürdigen Satz, der eben auch wieder diesen Eindruck verstärkt. Erste Anhörungen und Zeugenaussagen lassen erkennen, dass der Täter allein gehandelt hat und vermutlich die schweizerische Staatsangehörigkeit besitzt. Die Familie hatte ihn für vermisst erklärt. Offensichtlich wissen die Polizeibehörden, um welche Familie es sich handelt, was da der Kontext ist, auch der Hintergrund, wieso schreiben sie dann eine vermutlich schweizerische Staatsangehörigkeit und warum redet man sich auf Zeugenaussagen hinaus? Die Polizei müsste es ja besser wissen, sie ist offensichtlich im Bild, wer die Familie ist des Täters. Und wieso wird das in diesen komischen Formulierungen dargelegt? Das sind beispielsweise Dinge, die einem einfach... aufstossen, die einen misstrauisch machen. Auf jeden Fall wird man da dranbleiben. Das hat es in der Schweiz meines Wissens noch nie gegeben. Das Postauto, dieses gelbe, tutende Gefährt, sozusagen die Schweiz auf vier Rädern, in Begriff der Sicherheit. Sie fahren über die grössten Haarnadelkurven und Serpentinen in den Bergen, stürzen nie ab. Bewundernswert. Die Postautofahrer, Virtuosen der Landstrasse, nie irgendwelche Vorfälle, höchstens wenn sie im Bundesbären die Sanktionen nicht im Griff haben und entsprechende Skandale sich ergeben. Aber dass hier in diesem Inbegriff der Sicherheit, der schweizerischen Solidität, so ein Brand ausbricht, das hat auch wieder eine symbolische Bedeutung, die auf mich heute Morgen durchaus... verstörend wirkt. Migros verlässt Deutschland. Die Detailhändlerin beendet ihr teures Expansionsverhaben mit riesigem Verlust. Ja, die Migros-Erfolg macht gefährlich. Nichts ist gefährlicher, als wenn man sehr viel Erfolg hat, viel Geld hat. Da hat sich eben die Migros komplett verzettelt und ihren Fokus verloren. Ein rechtes Paris, Rashida Dati, das ist eine sehr bekannte... Immer wieder gefeierte Politikerin aus Frankreich, sie wird Bürgermeisterin. in der Hauptstadt und möchte die linke Vorherrschaft beenden. Es ist interessant, dass jetzt eben auch die linken Städte umdrehen. Wobei Paris war ja geschichtlich immer eher etwas der Rechten in Frankreich. Ich rede jetzt mal von früheren 50, 60 Jahren, dass es eine linke Stadt war. Das ist in Frankreich, glaube ich, nach Informationen, die ich habe, nicht immer so gegeben. Strasse von Hormuz, da geht es jetzt um die Seeminen. solange Dass es schwierig ist, bleibt der Ölpreis belastet. Hat Trump einen Plan oder hat er keinen? Darum tobt ein Streit, eine Diskussion. Hoffen wir, dass er einen Plan hat und auch sein israelischer Allianz-Partner Netanyahu. 10 Millionen Initiative. SVP macht Asylpolitik zum Kern im Abstimmungskampf und nimmt Beat Jans ins Visier. den Bundesrat der tatsächlich alles zu unternehmen scheint, um die Probleme nicht zu lösen, die in seinem Dossier bestehen. Das Schweizerische Fernsehen hat einen neuen Direktor, den Nachfolger von Nathalie Wappler. Er heisst Roger Elsener, hat bei den Privaten gearbeitet, 3 Plus und dann natürlich auch bei CH Medien, wird als kompetent geschildert, als jemand, der rechnen kann und auch ein Flair für Unterhaltung habe. Derweil tobt auf der linken Seite Entrüstung und Empörung über Bundesrat Rösti, der den Ausgang der SRG-Halbierungsinitiative so interpretierte, dass man jetzt über den Auftrag und die Ausgewogenheit der SRG entsprechend handelnd eingreifen müsse. Und das löst jetzt bei den Badrans und wie sie alle heissen, helle Entrüstung aus. Brandkatastrophen von Grand Montana und Kerzers. Ein Meinungsbeitrag in der NZZ ist mir noch aufgefallen. Der Solidaritätsbeitrag des Bundes hat Schwächen. Also man zahlt ja jetzt Geld. Der Ständerat hat das bei Grand Montana abgenickt. Hier die ketzerische Frage. Wenn ich damals Ständerat geworden wäre, hätte ich in die Runde der Kollegen folgende Frage in den Raum gestellt. Ja, geschätzte Kollegen, Hand aufs Herz. Würden Sie diesen Solidaritätsbeitrag des Bundes für die Opfer dieser menschengemachten Katastrophe auch sprechen, wenn das Unglück im Kanton Zürich passiert wäre? Wäre interessant zu hören, was dann an Antworten gekommen wäre. Chinas unheimliches Schweigen zum... Iran und auch zu Venezuela eine Schlagzeile des Blickes. Warum eigentlich ein unheimliches Schweigen? Vielleicht auch ein wohltuendes Schweigen? Wenn alle reden und plappern und glauben, ihren Senf dazugeben zu müssen. Ich rede jetzt nicht von Journalisten, wir müssen das ja. Nein, Politiker, Regierende, vor allem auch unser Bundesrat, der glaubt, in jeden Weltkonflikt sich redend einmischen zu müssen. Kompletter Unsinn. Aufhören mit dem. Wenn man eben dieses Dreienplappern, dieses Dreienquatschen zum Industriestandard erhebt, dann ist man tatsächlich unheimlich berührt, wenn plötzlich mal ein Regierungschef schweigt. Harvey Weinstein hält sich für ein Opfer, schreibt der Tagesanzeige. Das stimmt aber gar nicht. Er sagt nicht, er sei nicht ein Opfer. Er sagt, er sei ein Überlebender dieser ganzen Affäre. Da fängt es eben schon an mit der medialen Verurteilung, mit den Fake News. Aber das sind ja eben die Zeitungen. wir haben es gestern gesehen, die sich an die Spitze jener Journalisten stellen, die gegen Desinformation kämpfen. Schaut lieber, dass ihr keine Desinformation in euren eigenen Zeitungen bringt, bevor ihr anfangt, da die Konkurrenz angeblich schlecht zu machen, die viel breiter differenziert und eben nicht nur entsprechend den allgemeinen Propagandaerzählungen orientiert, sondern eben alle zu Wort kommen lässt. Ich muss ja jetzt nicht sagen, um welche Zeitungen es sich in diesem... Bereich dann handeln könnte. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. Das war es von Weltwoche Daily Schweiz. Jetzt dann gleich die internationale Ausgabe im Anschluss. Entschuldigen Sie, bevor Sie dieses Video nun wegklicken, was Sie eben gesehen haben, diese Art von Journalismus, die gibt es eigentlich in dieser Form fast nicht mehr auf dieser Welt. Rede und Gegenrede, die andere Sicht beleuchten, das ist die Weltwoche, unabhängig, kritisch und ja, auch gut gelaunt, weil wir eben glauben, dass selbst in den schlimmsten Abgründen immer irgendwo ein Lichtblick liegt. Wir beleuchten, was andere weglassen, wir sprechen mit jenen, mit denen sich sonst niemand zu unterhalten getraut. Wir schreiben, was ist. Abonnieren Sie daher die Weltwoche. Jedes Abo ist eine Liebeserklärung an die Meinungsvielfalt, denn unabhängiger Journalismus funktioniert eben nur mit unabhängig kritischen und vielleicht auch gut gelaunten Lesern. Sie sind der Grund, warum wir machen können, was wir eben machen. Alle Abo-Optionen finden Sie auf unserer Website www.weltwoche.de sowohl für Print als auch digital und maßgeschneidert auch für Deutschland. Und wenn Sie bereits Abonnent sind, dann möchte ich mich an dieser Stelle einfach mal bei Ihnen bedanken und wünsche Ihnen nun viel Vergnügen beim nächsten Video.
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