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Verteidigung aus dem All: Bundesrat will die Weltraum-Kompetenz der Schweizer Armee mit 850 Millionen Franken ausbauen

Der Bundesrat will, dass die Schweizer Armee ihre Verteidigungsfähigkeit künftig auch aus dem All stärkt. Bis Mitte der 2030er Jahre soll die Truppe eigene weltraumgestützte Fähigkeiten aufbauen.

Wie der Bund in einer Mitteilung erklärt, ist die Schweiz in diesem Bereich bislang vollständig von ausländischen und überstaatlichen Diensten abhängig. Der Ukraine-Krieg habe jedoch gezeigt, wie zentral satellitengestützte Aufklärung und Kommunikation für militärische Operationen geworden seien.

© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER
A specialist of the National Emergency Operations Centre (NEOC), right, and a member of the Swiss Air Force, left, demonstrate for media in a staged simulation how radioactivity measurements are made in a Super Puma Helicopter of the Swiss Air Force during an international air radiometry exercise on the Duebendorf Military Air Base, on Monday, June 2, 2025 in Duebendorf
© KEYSTONE / MICHAEL BUHOLZER

Konkret sieht die «Gesamtkonzeption Weltraum» fünf Kernbereiche vor: Lagebild des Weltraums, Erdbeobachtung, sichere Kommunikation, präzise Navigation sowie Gegenmassnahmen gegen fremde Weltraumsysteme. Geplant ist ein Kompetenzzentrum innerhalb der Luftwaffe, das den Aufbau der Fähigkeiten koordinieren soll.

Die Umsetzung ist auf zwölf Jahre angelegt. Der Bundesrat schlägt dafür ein Budget von 850 Millionen Franken vor. Über die Finanzierung entscheidet das Parlament im Rahmen der jährlichen Armeebotschaften.

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