Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Vernunft der Betroffenen: Beim Bergsturz bei Blatten im Lötschental fällt auf, das Klügste sagen die Bewohner dieser Walliser Bergregion – ganz im Gegensatz zu den Kommentaren der Journalisten in ihren städtischen Medienhäusern

Beim Bergsturz bei Blatten im Lötschental fällt mir auf: Das Vernünftigste und Klügste sagen die Betroffenen dieser Walliser Bergregion. Ganz im Gegensatz zu den Kommentaren der Journalisten in ihren städtischen Medienhäusern.

Neben all den Spekulationen über Klimaerwärmung, Permafrost oder Murgänge haben die Aussagen der Einheimischen, die seit Jahrhunderten mit den Gefahren der Bergwelt leben, eine ganz andere Substanz.

© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT
hepherds recover their sheep after being evacuated from a mountain pasture by helicopter in Wiler, Switzerland, Thursday, May 29, 2025
© KEYSTONE / JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Manche Betroffene wollen sich gar nicht äussern. Auch das ist durchaus nachvollziehbar. Der Gemeindepräsident – rund um die Uhr im Einsatz – stellt sich der schweren Herausforderung unaufgeregt und souverän. Der frisch pensionierte Berufsoffizier muss jetzt in der Krise führen, gegen aussen kommunizieren und seinen Mitbürgern Mut und Hoffnung machen.

Die einzige Ärztin im Lötschental hält fest: «Die Leute hier sind hart im Nehmen, sie werden auch diese Naturgewalt meistern.» So lässt sie sich bei Tamedia zitieren. Und sie spricht von einem Urvertrauen «in die Behörden, in Gott». Man habe genug vom Trubel und vom Mitleid der Städter, und man sei froh, wenn der Medienrummel endlich wieder aufhöre. Touristen seien willkommen, «aber das Bergvolk lässt sich von den Städtern nicht sagen, wie es zu leben oder mit welchen wilden Tieren es sein Land zu teilen hat».

Was für das Lötschental gilt, sollte auch für die Schweiz gelten. Touristen sind willkommen, aber andere Länder und Staatsgebilde haben uns nicht zu sagen, wie wir Schweizer unsere Schweiz gestalten. Gerade aktuell erleben wir, wie die Städter der ländlichen Schweiz die EU-Unterwerfung diktieren wollen: Indem sie die Anbindungsverträge nicht dem Ständemehr unterstellen. Dabei gäbe es ohne dieses Ständemehr unseren Bundesstaat gar nicht.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 31.03.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.