Verfassungsschützer Haldenwang oder auch Emilia Fester: Eine Reihe prominenter Kandidaten verpasste die Wahl in den Deutschen Bundestag. Teils direkt, teils aufgrund neuer Spielregeln
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Verfassungsschützer Haldenwang oder auch Emilia Fester: Eine Reihe prominenter Kandidaten verpasste die Wahl in den Deutschen Bundestag. Teils direkt, teils aufgrund neuer Spielregeln

Die Grünen-Politikerin Emilia Fester machte 2021 Schlagzeilen, als sie mit 23 Jahren jüngste Abgeordnete im Deutschen Bundestag wurde. In ihrer ersten Rede dort beschwerte sie sich über Ungeimpfte. Derentwegen könne sie nun nicht mehr an Partys gehen und dort fremde Leute küssen.

MICHAEL KAPPELER / KEYSTONE
17 March 2022, Berlin: Emilia Fester (Bündnis 90/Grüne) speaks in the Bundestag on the vaccination plan
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Zeit dafür hat sie nun jedenfalls wieder. Die Grünen holten in Hamburg drei Sitze, Fester landete auf Platz vier und wurde somit nicht wiedergewählt.

Seine Bekanntheit als ehemaliger Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz brachte Thomas Haldenwang nicht den erhofften politischen Sieg. Als Direktkandidat der CDU in seinem Wuppertaler Wahlkreis unterlag er dem Gegner aus der SPD. Nun ist er nicht mehr oberster Verfassungsschützer – aber auch nicht wie geplant Politiker.

Wolfgang Schmidt, als Kanzleramtschef die rechte Hand von Olaf Scholz, bekam den Niedergang der SPD am eigenen Leib zu spüren. Weder über die Direktwahl noch über die Landesliste gelang ihm der Einzug in den Bundestag. Seine letzte Hoffnung besteht darin, Minister in der neuen Regierung zu werden.

Anderen wurde das neue Wahlrecht zum Verhängnis, gemäss dem der Gewinn eines Direktmandats nicht automatisch einen Sitz im Bundestag bedeutet. Dazu muss nun auch das Zweitstimmen-Ergebnis der Partei günstig ausfallen.

Unter den Betroffenen sind auch bekannte Politiker wie der ehemalige Berliner Regierende Bürgermeister Michael Müller. Insgesamt wurden 23 Erststimmen-Sieger Opfer der neuen Regelung.

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