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«Vance hasst uns»: Europas Sorgen um Grönland wachsen nach Gesprächen mit den USA

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«Vance hasst uns»: Europas Sorgen um Grönland wachsen nach Gesprächen mit den USA
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Europäische Regierungen blicken mit wachsender Sorge auf den Konflikt um Grönland. Nach Gesprächen in Washington mit US-Vizepräsident J. D. Vance befürchten Diplomaten, dass es mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump keinen tragfähigen Kompromiss geben könnte. Dies berichtet Politico.

Eigentlich wollten Dänemarks Aussenminister Lars Løkke Rasmussen und seine grönländische Amtskollegin Gespräche mit US-Aussenminister Marco Rubio führen. Stattdessen kam es zu einem angespannten Treffen mit Vance. «Vance hasst uns», sagte ein europäischer Diplomat anonym zu Politico. Seine Beteiligung an den Gesprächen habe auf europäischer Seite Alarm ausgelöst.

BONNIE CASH / POOL / KEYSTONE
epa12639386 US Vice President JD Vance speaks during a meeting with oil and gas executives in the East Room of the White House in Washington, DC, USA, 09 January 2026
BONNIE CASH / POOL / KEYSTONE

Trump erklärte, die USA brauchten «Eigentum» an Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit – notfalls auch mit militärischem Druck. Diese Rhetorik habe Nato-Verbündete schockiert und Warnungen aus Kopenhagen ausgelöst, ein solcher Schritt könne das westliche Bündnis nachhaltig beschädigen.

Nach dem Treffen sprachen beide Seiten von offenen, aber harten Gesprächen. Rasmussen sagte, es gebe weiterhin eine «fundamentale Meinungsverschiedenheit». Man habe sich jedoch darauf geeinigt, eine hoch­rangige Arbeitsgruppe einzusetzen, um mögliche Wege zwischen amerikanischen Sicherheitsinteressen und den «roten Linien» Dänemarks und Grönlands auszuloten.

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