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USA weiten Spionage in Grönland aus

Die US-Regierung unter Präsident Donald Trump hat die amerikanischen Geheimdienste angewiesen, ihre Aktivitäten in und rund um Grönland massiv auszuweiten. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf mehrere Quellen aus dem US-Sicherheitsapparat. Ziel ist es, Sympathisanten für amerikanische Interessen auf Grönland und in Dänemark zu identifizieren sowie die Unabhängigkeitsbewegung und Rohstoffpotenziale der Insel auszuleuchten.

EMIL STACH / KEYSTONE
A plane carrying Donald Trump Jr
EMIL STACH / KEYSTONE

Ein entsprechendes «Collection Emphasis»-Dekret wurde laut Bericht von Spitzenbeamten unter der Geheimdienst-Koordinatorin Tulsi Gabbard an CIA, NSA und DIA verschickt. Die Order gilt als erster konkreter Schritt zur Umsetzung von Trumps wiederholtem Wunsch, Grönland unter amerikanische Kontrolle zu bringen. Der Präsident sagte im März vor dem Kongress: «Wir brauchen Grönland für unsere nationale und internationale Sicherheit. Und wir werden es bekommen – auf die eine oder andere Weise.»

Trump liess in früheren Interviews offen, ob ein gewaltsames Vorgehen ausgeschlossen sei. «Ich sage nicht, dass ich es tun werde. Aber ich schliesse nichts aus. Wir brauchen Grönland sehr dringend.» Die Reaktion aus Dänemark und Grönland fiel entsprechend scharf aus. Die dänische Premierministerin Mette Frederiksen nannte das US-Vorgehen eine «völlig inakzeptable Druckausübung».

Hintergrund: Grönland besitzt bedeutende Vorkommen seltener Erden sowie unerschlossene Öl- und Gasreserven. Für die USA ist die Insel strategisch auch im Kontext der Arktis von wachsender Bedeutung. Trump hatte bereits in seiner ersten Amtszeit versucht, Grönland zu kaufen – eine Initiative, die damals auf breites Unverständnis stiess.

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