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USA prüfen Verbot der chinesischen KI-Plattform Deepseek

Die US-Regierung prüft, ob sie die chinesische KI-Plattform Deepseek sanktionieren und den Zugang für US-Nutzer blockieren soll. Das berichtet die New York Times.

Deepseek hatte mit der Veröffentlichung eines eigenen Open-Source-KI-Modells im Januar weltweit für Aufsehen gesorgt. Die Software, die tiefes logisches Denken ermöglichen soll, wurde schnell zur meistgeladenen App in den Stores von Apple und Google. Ihr Entwicklungsetat lag gemäss dem Bericht bei nur einem Bruchteil der Budgets westlicher Konkurrenten wie Open AI.

© KEYSTONE / TIL BUERGY
The icon of Chinese app DeepSeek is seen on a computer screen in Duedingen, Switzerland, on Wednesday, January 29, 2025
© KEYSTONE / TIL BUERGY

Die Plattform steht im Verdacht, US-Technologien ohne Genehmigung zu verwenden. Besonders im Fokus steht der US-Chiphersteller Nvidia, der laut der New York Times möglicherweise Schlüsselkomponenten für Deepseek geliefert hat. Die US-Regierung hat bereits neue Exportauflagen für KI-Chips nach China verhängt und eine Untersuchung eingeleitet.

Zudem befürchten US-Behörden, dass Deepseek sensible Nutzerdaten an chinesische Server übermitteln könnte. Ein entsprechender Gesetzentwurf, der das Verbot der App auf Regierungsgeräten vorsieht, liegt dem Kongress bereits vor.

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