Nach dem tödlichen Anschlag auf den rechten Aktivisten Charlie Kirk hat US-Vizepräsident J. D. Vance eine Sonderausgabe der konservativen «Charlie Kirk Show» direkt aus dem Weissen Haus moderiert. Die Sendung wurde auf der Plattform Rumble ausgestrahlt. Vance nutzte das Format, um Kirks Andenken zu ehren – und um gegen politische Gegner auszuholen.
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Im Zentrum standen religiöse Bezüge und die Deutung, dass linke Gruppen für das Attentat verantwortlich seien. Vance erklärte: «Mit einer wachsenden Minderheit der extremen Linken stimmt etwas ganz und gar nicht. Es gibt keine Einheit mit Menschen, die die Ermordung von Charlie Kirk feiern. Es gibt keine Einheit mit Menschen, die argumentieren, er habe es verdient, weil er Worte gesagt hat, mit denen sie nicht einverstanden waren.»
Noch deutlicher wurde Stephen Miller, ehemaliger Berater von Donald Trump und derzeit stellvertretender Stabschef im Weissen Haus. In der Sendung versprach er, die «heimische Terrorbewegung» zu zerschlagen, die hinter dem Attentäter stecke. Damit, so Miller, erfülle man Kirks letzten Wunsch.