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Die Cologne Pride, eines der grössten Queer-Events Europas, verliert wichtige Sponsoren. Wie Pressesprecher Hugo Winkels der ARD bestätigte, zieht sich ein Unternehmen mit US-amerikanischem Mutterkonzern vollständig aus der Finanzierung für 2025 zurück. Grund sei die zunehmende Zurückhaltung vieler US-Firmen bei Diversity-Programmen, oft unter politischem Druck, wie der Wirtschaftsethiker Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft erklärt.
Vom Sponsorenrückzug sind nicht nur die Cologne Pride, sondern auch kleinere CSD-Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen betroffen. Hotels, Gastronomie und Einzelhandel in Köln befürchten ebenfalls Einbussen.
Veranstalter suchen nun nach neuen Unterstützern, um das Event trotz finanzieller Einbussen aufrechtzuerhalten. Winkels betonte, die Cologne Pride werde sich möglicherweise verändern.