Ein Brand auf dem US-Flugzeugträger «USS Gerald R. Ford» hat erhebliche Schäden verursacht und das Schiff vorübergehend eingeschränkt. Dies berichtet die New York Times. Demnach brannte es über dreissig Stunden an Bord, wobei Unterkünfte und Messen von rund 600 der 4500 Besatzungsmitglieder stark beschädigt wurden.
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Die US-Navy teilte mit, der Träger befinde sich auf dem Weg vom Roten Meer durch den Suezkanal ins Mittelmeer und solle eine Nato-Basis auf Kreta anlaufen. Dort soll die Ursache des Feuers untersucht werden. Der Ausfall des Schiffes beeinträchtigt die US-Pläne zur Sicherung der Schifffahrt in der Strasse von Hormus.
Laut ersten Angaben der Navy brach das Feuer in einem Abluftschacht eines Wäschetrockners aus und stand nicht im Zusammenhang mit Kampfhandlungen. Zwei Seeleute wurden verletzt, zahlreiche weitere erlitten Rauchgasvergiftungen.
Zusätzlich fiel die Bordwäscherei aus. Berichte verweisen zudem auf technische Probleme und eine hohe Belastung der Besatzung während des lang andauernden Einsatzes. Als Ersatz wurde der Flugzeugträger «USS George H. W. Bush» entsandt, dessen Verlegung mehrere Wochen dauern dürfte.