Ein brisanter Bericht des US-Kongresses offenbart: Das Umfeld von Ex-Präsident Joe Biden soll gezielt seinen gesundheitlichen Zustand verheimlicht und die Öffentlichkeit über dessen tatsächliche Amtsfähigkeit getäuscht haben. Das berichtet die Bild unter Berufung auf einen 91-seitigen Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses im Repräsentantenhaus.
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Demnach sei bereits in den letzten Amtsjahren von einem «signifikanten physischen und kognitiven Verfall» Bidens die Rede gewesen. Um ein Bild von Handlungsfähigkeit aufrechtzuerhalten, sei sein Tagesablauf minutiös geplant worden – inklusive Schrittzahl, Rededauer, Kleidung und sogar Lesezeiten. Auch öffentliche Auftritte seien ausschliesslich über Teleprompter gesteuert worden.
Brisant: Laut Bericht wurden teilweise Dokumente ohne Bidens Wissen mit einem Autopen unterschrieben – darunter auch Begnadigungen. Der frühere Stabschef Jeff Zients räumte ein, nicht zu wissen, wer Zugriff auf die automatische Signaturfunktion hatte. Republikanische Kongressabgeordnete stellen deshalb die Rechtmässigkeit mancher Dekrete in Frage.
Hinzu kommt, dass Bidens Leibarzt Kevin O’Connor laut den Ermittlern auf kognitive Tests verzichtet und eine Prostatakrebserkrankung nicht erkannt habe. Auch der letzte grosse Auftritt – die Rede zur Lage der Nation im März 2024 – wurde laut New York Post mit Hilfe von Hollywood-Grössen wie Steven Spielberg und Jeffrey Katzenberg inszeniert.
Die Ermittler sprechen von einem «koordinierten Täuschungsmanöver». Nun wurden die Erkenntnisse an das Justizministerium übergeben, strafrechtliche Konsequenzen sind nicht ausgeschlossen.