Es war eines der grossen Themen im Präsidentschaftswahlkampf 2016: die angebliche Unterstützung von Wladimir Putins Russland für Donald Trump. Jetzt enthüllt Geheimdienstchefin Tulsi Gabbard: Es gab diese Unterstützung nicht. Sie sei eine Erfindung, gepusht vom damaligen Präsidenten und Trump-Konkurrenten Barack Obama, eine Verschwörung gegen Trump.
Gabbards Vorgänger an der Geheimdienstspitze werden in diesem Zusammenhang gar der «Lüge» bezichtigt, weil sie dies öffentlich abgestritten haben.
Nun zeige sich: Obama habe masslos übertrieben und gezielt Falschinformationen in die Welt gesetzt, um Trump zu schaden. Russland habe keine Präferenz für den einen oder den anderen Kandidaten gehabt.
Angesichts der Schwere der Vorwürfe an Ex-Präsident Obama müsste eigentlich ein Raunen, wenn nicht ein Aufschrei durch die Medien gehen. Doch es bleibt erstaunlich ruhig. Obama gilt offenbar vielen noch immer als Held und Lichtgestalt, Trump ist für viele immer noch der Finsterling. Fakten hin oder her.