Das geplante Treffen zwischen US-Aussenminister Marco Rubio und der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas in Washington wurde kurzfristig abgesagt. Offiziell wurden kurzfristige «Terminprobleme» als Grund genannt, wie Euronews berichtet. Kallas, die in den USA über den Ukraine-Konflikt und die transatlantischen Beziehungen sprechen wollte, zeigte sich irritiert.
Copyright 2025 The Associated Press. All rights reserved
Rubios Kalender führte das Gespräch mit Kallas für den 26. Februar nicht auf. Die EU-Politikerin hatte sich zuletzt kritisch über die neue US-Regierung unter Donald Trump geäussert, insbesondere über dessen Telefonat mit Wladimir Putin. Sie warf Washington vor, «russische Narrative» zu übernehmen, und forderte verstärkte EU-Hilfe für die Ukraine.
Ein anonymer EU-Diplomat kommentierte auf dem Onlineportal Politico, die Absage sei ein Zeichen dafür, dass die Trump-Regierung die EU nicht als gleichwertigen Partner betrachte.