US-Aussenminister Marco Rubio hat Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbáns Führung als «essenziell» für amerikanische Interessen bezeichnet.
Rubio erklärte bei einem Treffen mit Orbán in Budapest: «Ich kann Ihnen mit Zuversicht sagen, dass Präsident Trump sich zutiefst Ihrem Erfolg verpflichtet fühlt.» Weiter: «Wir treten in ein goldenes Zeitalter der Beziehungen zwischen unseren Ländern ein … wegen der Beziehung, die Sie zum Präsidenten der Vereinigten Staaten haben.»
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Der Besuch erfolgte im Anschluss an die Münchner Sicherheitskonferenz. Rubio reiste gezielt nach Ungarn und in die Slowakei – zwei Regierungen, die als besonders EU-kritisch gelten. Orbán steht im April vor einer entscheidenden Parlamentswahl. Umfragen sehen die Oppositionspartei Tisza unter Péter Magyar zeitweise rund zehn Prozentpunkte vor Orbáns Regierungspartei Fidesz.
Zwar betonte Rubio, es liege an den ungarischen Wählern, über ihre Regierung zu entscheiden. Gleichzeitig unterstrich er die strategische Bedeutung Ungarns für Washington: «Ihr Erfolg ist unser Erfolg.» Die Beziehungen in Mitteleuropa seien «so essenziell und lebenswichtig für unsere nationalen Interessen in den kommenden Jahren».
Orbán sprach seinerseits von einem «neuen goldenen Zeitalter» in den bilateralen Beziehungen und dankte Präsident Trump ausdrücklich. Beide Seiten verwiesen auf unterzeichnete Abkommen in den Bereichen Öl, Gas und Kernenergie. US-Präsident Donald Trump selbst hatte Orbán bereits zuvor öffentlich seine Unterstützung zugesichert.