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Ursula von der Leyen hält sich und die EU für einen Player auf der Weltbühne. Donald Trump sieht das anders

Die mächtigste Frau der Welt – das hört Ursula von der Leyen gerne. Sie hält sich und die EU für einen Player auf der Weltbühne – auf Augenhöhe mit Chinas Xi Jinping oder Amerikas Donald Trump.

Sieht man anderswo anders.

Vor allem die neue Regierung in Washington lässt von der Leyen wissen, was man von ihr hält. Im besten Fall sehr wenig.

Ursula von der Leyen hält sich und die EU für einen Player auf der Weltbühne. Donald Trump sieht das anders

Seit Amtsantritt hat Donald Trump mit vielen Staatenlenkern telefoniert. Nur nicht mit der mächtigsten Frau der Welt. An ein Treffen ist schon gar nicht zu denken.

Die Verachtung trifft auch von der Leyens Personal. Ihre Kommissare bemühen sich ebenfalls vergeblich um Termine. Und wenn einer eine Verabredung hat – rumms, geht die Türe vor der Nase zu.

So widerfuhr es der EU-Aussenbeauftragten Kaja Kallas. Schon in Washington gelandet, lud sie ihr Kollege Marco Rubio wieder aus. Sorry, keine Zeit.

Natürlich steckt auch ein wenig Böswilligkeit dahinter. Aber im Kern bleibt Trump sich treu. Er sieht die Realität und spricht sie aus: Weder politisch noch nicht mal mehr wirtschaftlich ist die EU das Schwergewicht, für das sie sich selbst hält.

Vor allem sieht er, dass die EU uneins ist und sogar Krieg gegen ihre eigenen Mitglieder führt – siehe Polen, Ungarn, die Slowakei und Rumänien.

Henry Kissinger klagte, dass es in Brüssel keine Telefonnummer gebe, unter der die USA «Europa» erreichten. Dieses Telefon gibt es inzwischen, es steht auf von der Leyens Schreibtisch. Aber Washington weiss, dass sie nicht für alle Europäer spricht.

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