Unser Alltag besteht oft nicht aus Zufällen, sondern aus Mustern. Und wer Muster erkennt, kann sie verändern
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Unser Alltag besteht oft nicht aus Zufällen, sondern aus Mustern. Und wer Muster erkennt, kann sie verändern

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© KEYSTONE / ANDREAS BECKER
Ein Tram am Hauptbahnhof in Zuerich am ersten Werktag nach dem Fahrplanwechsel, am Montag, 15
© KEYSTONE / ANDREAS BECKER

Diesen Sommer wollte ich etwas lesen, das mich unterhält, mir aber auch neues Wissen vermittelt, schreibt Gaudenz Flury, designierter Leiter von SRF-«Meteo», in der Umschau «Bücher des Jahres» in der Weltwoche.

Chat GPT hat mir «Die Macht der Gewohnheit» empfohlen. Das Buch zeigt, warum wir manche Dinge wie automatisch tun und andere nicht durchhalten – und wie winzige Veränderungen erstaunlich viel auslösen können. Es entschlüsselt alltägliche Situationen: Warum greifen wir im Stress zu immer denselben Routinen? Wieso entstehen Gewohnheiten scheinbar «von selbst» – und wie lassen sie sich tatsächlich umprogrammieren? Alles ohne erhobenen Zeigefinger, dafür mit vielen Geschichten aus dem echten Leben. Was habe ich gelernt? Unser Alltag besteht oft nicht aus Zufällen, sondern aus Mustern. Und wer ein Muster erkennt, kann es verändern. Das klingt simpel – ist in Wahrheit aber oft eine spannende Herausforderung.

Charles Duhigg: Die Macht der Gewohnheit. Piper TB. 432 S. Fr. 19.90

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