US-Vizepräsident J. D. Vance hat die laufenden Friedensverhandlungen im Ukraine-Krieg als so produktiv wie nie zuvor seit Beginn des Krieges 2022 bezeichnet. In einem Podcast sprach Vance von einem «kritischen Punkt» in den Beziehungen zwischen Washington und Kiew. Inzwischen seien aber erhebliche Fortschritte erzielt worden – auch im Dialog mit Russland.
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«Wenn Sie mich vor etwa sechs Monaten gefragt hätten, hätte ich geantwortet: 'Die Kämpfe werden nie enden'», erklärte Vance. Heute sehe das anders aus: «Wir machen unglaubliche Fortschritte.»
Die Regierung Trump, so Vance, strebe eine pragmatische Verständigung mit beiden Kriegsparteien an. Auch Moskau wird in die Gespräche einbezogen. Gleichzeitig betonte er, dass ein dauerhafter Frieden nur erreichbar sei, wenn die «Grundursachen des Konflikts» gelöst würden – eine Forderung, die auch Russland erhebt.
Konkrete Details zu einem möglichen Abkommen nannte Vance nicht. Auch eine Prognose zum Kriegsverlauf wollte er nicht abgeben.