Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Umfrage zeigt: Nur noch jeder zweite Deutsche fühlt sich in öffentlichen Räumen sicher

Anhören ( 1 min ) 1.0× +
Umfrage zeigt: Nur noch jeder zweite Deutsche fühlt sich in öffentlichen Räumen sicher
Umfrage zeigt: Nur noch jeder zweite Deutsche fühlt sich in öffentlichen Räumen sicher
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Nur noch jeder zweite Deutsche fühlt sich in öffentlichen Räumen sicher – ein historischer Tiefstand. Laut aktuellem ARD-«Deutschlandtrend» erleben 48 Prozent der Befragten Strassen, Parks oder den Nahverkehr als eher oder sehr unsicher. 2017 lag dieser Wert noch bei 25 Prozent. Die Umfrage von Infratest dimap wurde zwischen dem 3. und 5. November unter 1300 Wahlberechtigten durchgeführt.

ELISA SCHU / KEYSTONE
Umfrage zeigt: Nur noch jeder zweite Deutsche fühlt sich in öffentlichen Räumen sicher
ELISA SCHU / KEYSTONE

Besonders auffällig ist der Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während 56 Prozent der Männer angeben, sich eher sicher zu fühlen, sind es bei Frauen nur 45 Prozent. Umgekehrt berichten 53 Prozent der Frauen, sie empfänden öffentliche Räume als bedrohlich. Eine frühere Studie des Bundeskriminalamts aus dem Jahr 2022 zeigte bereits: Nur 33 Prozent der Frauen fühlten sich nachts im öffentlichen Nahverkehr sicher – bei Männern lag dieser Wert deutlich höher.

Die politische Stimmung spielt ebenfalls eine Rolle: Besonders AfD-Wähler fühlen sich bedroht – 79 Prozent von ihnen sprechen von einem Unsicherheitsgefühl. Grünen-Anhänger hingegen zeigen sich mit 81 Prozent am sichersten.

Die Zahl der Straftaten ist laut polizeilicher Kriminalstatistik 2024 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Prozent gesunken. Gleichzeitig stiegen jedoch Delikte gegen die persönliche Freiheit – etwa Bedrohung oder Nötigung – um 5,3 Prozent. Sexualisierte Gewalt nahm sogar um 9,3 Prozent zu und erreichte mit über 13.000 Fällen einen neuen Höchststand.

52 Prozent der Befragten gaben an, Angst vor Diebstahl zu haben, 48 Prozent vor verbalen Übergriffen. Ein Drittel sorgt sich zumindest gelegentlich vor terroristischen Anschlägen. Besonders Frauen fürchten sexuelle Belästigung – 38 Prozent der weiblichen Befragten nannten dies als konkrete Sorge, bei den Männern waren es lediglich 8 Prozent.

Laut der Umfrage glauben 52 Prozent der Deutschen, die AfD habe das Problem erkannt – mehr als jede andere Partei. 42 Prozent widersprechen dieser Einschätzung.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.