Suchbegriff

Die Weltwoche bietet tägliche Analysen, exklusive Berichte und kritische Kommentare zu Politik, Wirtschaft und Kultur.

Konto Anmelden
Die Weltwoche

Umfrage zeigt: Mehrheit der Deutschen will nicht noch höhere Steuern und Abgaben zur Finanzierung des Sozialstaats

Anhören (51 sek ) 1.0× +
Umfrage zeigt: Mehrheit der Deutschen will nicht noch höhere Steuern und Abgaben zur Finanzierung des Sozialstaats
Umfrage zeigt: Mehrheit der Deutschen will nicht noch höhere Steuern und Abgaben zur Finanzierung des Sozialstaats
0:00 -0:00
1.0×
100%
Mehr ▾

Eine klare Mehrheit der Deutschen lehnt höhere Steuern oder Sozialabgaben zur Finanzierung des Sozialstaats ab. Das geht aus einer repräsentativen Insa-Umfrage hervor, über die die Bild-Zeitung berichtet.

69 Prozent der Befragten wollen nicht mehr zahlen, um den Sozialstaat in seiner heutigen Form zu erhalten. Nur 19 Prozent wären bereit, zusätzliche Belastungen zu akzeptieren. Besonders brisant für die SPD: Selbst unter ihren Wählern sprechen sich 51 Prozent gegen höhere Abgaben aus.

FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE
Euros.
FERNANDO GUTIERREZ-JUAREZ / KEYSTONE

Gleichzeitig wächst die Skepsis gegenüber der Fairness des Systems. 51 Prozent halten den Sozialstaat für eher ungerecht, nur 37 Prozent empfinden ihn als gerecht. Zwei Drittel der Deutschen geben an, mehr einzuzahlen, als sie zurückbekommen.

Dabei sind die Ausgaben deutlich gestiegen. Laut einer IW-Studie haben sich die Pro-Kopf-Sozialausgaben des Bundes in den vergangenen dreissig Jahren nahezu verdoppelt – von 1464 Euro im Jahr 1992 auf 2665 Euro im Jahr 2024, inflationsbereinigt.

Abonnement
1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Zahlungsart
4. Abo prüfen

Ups! Wir konnten Ihr Formular nicht lokalisieren.

1. Start
2. Ihre Angaben
3. Abo prüfen
Startdatum: 01.04.2026
Mit der Bestellung akzeptieren Sie unsere AGBs.
Ihre Angaben
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.
  • Dieses Feld wird bei der Anzeige des Formulars ausgeblendet
    (Newsletter kann jederzeit wieder abbestellt werden)

Netiquette

Die Kommentare auf weltwoche.ch/weltwoche.de sollen den offenen Meinungsaustausch unter den Lesern ermöglichen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass in allen Kommentarspalten fair und sachlich debattiert wird.

Das Nutzen der Kommentarfunktion bedeutet ein Einverständnis mit unseren Richtlinien.

Scharfe, sachbezogene Kritik am Inhalt des Artikels, an Protagonisten des Zeitgeschehens oder an Beiträgen anderer Forumsteilnehmer ist erwünscht, solange sie höflich vorgetragen wird. Wählen Sie im Zweifelsfall den subtileren Ausdruck.

Unzulässig sind:

  • Antisemitismus / Rassismus
  • Aufrufe zur Gewalt / Billigung von Gewalt
  • Begriffe unter der Gürtellinie/Fäkalsprache
  • Beleidigung anderer Forumsteilnehmer / verächtliche Abänderungen von deren Namen
  • Vergleiche demokratischer Politiker/Institutionen/Personen mit dem Nationalsozialismus
  • Justiziable Unterstellungen/Unwahrheiten
  • Kommentare oder ganze Abschnitte nur in Grossbuchstaben
  • Kommentare, die nichts mit dem Thema des Artikels zu tun haben
  • Kommentarserien (zwei oder mehrere Kommentare hintereinander um die Zeichenbeschränkung zu umgehen)
  • Kommentare, die kommerzieller Natur sind
  • Kommentare mit vielen Sonderzeichen oder solche, die in Rechtschreibung und Interpunktion mangelhaft sind
  • Kommentare, die mehr als einen externen Link enthalten
  • Kommentare, die einen Link zu dubiosen Seiten enthalten
  • Kommentare, die nur einen Link enthalten ohne beschreibenden Kontext dazu
  • Kommentare, die nicht auf Deutsch sind. Die Forumssprache ist Deutsch.

Als Medium, das der freien Meinungsäusserung verpflichtet ist, handhabt die Weltwoche Verlags AG die Veröffentlichung von Kommentaren liberal. Die Prüfer sind bemüht, die Beurteilung mit Augenmass und gesundem Menschenverstand vorzunehmen.

Die Online-Redaktion behält sich vor, Kommentare nach eigenem Gutdünken und ohne Angabe von Gründen nicht freizugeben. Wir bitten Sie zu beachten, dass Kommentarprüfung keine exakte Wissenschaft ist und es auch zu Fehlentscheidungen kommen kann. Es besteht jedoch grundsätzlich kein Recht darauf, dass ein Kommentar veröffentlich wird. Über einzelne nicht-veröffentlichte Kommentare kann keine Korrespondenz geführt werden. Weiter behält sich die Redaktion das Recht vor, Kürzungen vorzunehmen.